Systeme zur Angriffserkennung
Die Herausforderung der Angriffserkennung in kritischen Infrastrukturen

Ein Gastbeitrag von Steffen Heyde* 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Seit dem IT-Sicherheitsgesetz 2.0 müssen KRITIS-Betreiber den Schutz ihrer Infrastrukturen durch effektive Angriffserkennung sicherstellen. Doch viele Unternehmen stehen noch am Anfang der Umsetzung. Systeme zur Angriffserkennung können diesen Prozess erleichtern.

Um Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen, sind vor allem mittelständische Kritis-Unternehmen auf eine einfach umsetzbare Lösung angewiesen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Um Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen, sind vor allem mittelständische Kritis-Unternehmen auf eine einfach umsetzbare Lösung angewiesen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ein zuverlässiges System zur Angriffserkennung erhöht die allgemeine Sicherheit und trägt dazu bei, die Wertschöpfung zu schützen. Dies ist gerade im Bereich der kritischen Infrastrukturen (kurz: KRITIS) dringend gefordert. Doch zeigt eine aktuelle Studie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz: BSI), dass viele Unternehmen die Anforderungen noch nicht erfüllen können und somit nicht angemessen auf Cyberangriffe vorbereitet sind – denn allein im zweiten Quartal 2024 wurden dem BSI 190 Störungen gemeldet.

KRITIS-Betreiber gelten aufgrund ihrer Bedeutung für das gesellschaftliche Gemeinwohl als besonders schützenswert. Seit dem 1. Mai 2023 sind sie deshalb gemäß IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (kurz: IT-SiG 2.0) dazu verpflichtet, den Einsatz von Systemen zur Angriffserkennung nachzuweisen. Zum Kreis der Betroffenen zählen Unternehmen aus den Branchen Energie, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung, Finanz- und Versicherungswesen und Siedlungsabfallentsorgung. Ihre IT- und OT-Sicherheit muss dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Dazu zählt ein funktionierendes Informationssicherheitsmanagementsystem (kurz: ISMS) sowie ein Business Continuity Management System (kurz: BCMS). Laut Studie ist allerdings die Mehrzahl der betroffenen Unternehmen derzeit erst dabei, ein Konzept zur Umsetzung der Anforderungen aufzusetzen. Dabei müssten sie bereits mindestens den Umsetzungsgrad 3 oder 4 der BSI-Orientierungshilfe erreichen – ein kurzer Exkurs zur Einordnung.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung