Künstliche Köche Die TU Dresden eröffnet eine „Roboterküche“

Quelle: TU Dresden 2 min Lesedauer

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Das Exzellenzcluster Centre for Tactile Internet with Human-in-the-Loop („CeTI“) der TU Dresden hat mit der „CeTIBAR“ im Barkhausen-Bau nun ein einzigartiges Forschungslabor eröffnet ...

Guten Appetit in der „CeTIBAR“! Ministerpräsident Michael Kretschmer, TUD-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger und Sprecher des CeTI-Exzellenzclusters Prof. Frank H.P. Fitzek bei der Eröffnung der „Roboterküche“ mit Starkoch Benjamin Biedlingmaier.(Bild:  www.steffenwalther-photographics.de)
Guten Appetit in der „CeTIBAR“! Ministerpräsident Michael Kretschmer, TUD-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger und Sprecher des CeTI-Exzellenzclusters Prof. Frank H.P. Fitzek bei der Eröffnung der „Roboterküche“ mit Starkoch Benjamin Biedlingmaier.
(Bild: www.steffenwalther-photographics.de)

mit der sogenannten „CeTIBAR“ im Barkhausen-Bau steht seit dem 15. April ein, wie die TU Dresden betont, einzigartiges Forschungslabor parat, das die Leistungsfähigkeit von kollaborativen Robotern (Cobots) eindrucksvoll erlebbar machen soll. Die Eröffnung wurde begleitet vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, TUD-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger sowie dem Starkoch Benjamin Biedlingmaier, der demonstrierte, welche Möglichkeiten sich durch die Kombination von Spitzenkulinarik und Spitzenforschung ergeben.

Ein dynamisches Reallabor für die Robotikforschung

In der Einrichtung wird also die Interaktion von Menschen und Maschinen erforscht. Gleichzeitig ist sie durch die unmittelbare Präsenz der Cobots ein inspirierender Veranstaltungsort, wo die Ergebnisse innovativer Spitzenforschung sichtbar werden. Die TU Dresden gilt mit dem Exzellenzcluster „CeTI“ nicht zuletzt als Vorreiterin und Innovationstreiberin auf dem Feld der Mensch-Maschinen-Interaktion. Für die technisch gestützte gesellschaftliche Teilhabe aller und die wirtschaftliche Entwicklung Dresdens und Sachsens seien diese Forschungsarbeiten von grundlegender Bedeutung. Mit der „CeTIBAR“ habe man nun ein Living Lab und einen hoch innovativen Ort des Wissenschaftstransfers auf dem Campus eingeweiht. Dort werden die Robotik und die Zukunft des taktilen Internets erlebbar, was als ein Meilenstein auf dem Weg der Demokratisierung von Fähigkeiten und Fertigkeiten zu bezeichnen ist, wie es heißt. Die Robotikeinrichtung diene dabei als dynamisches Reallabor für Forscher des Exzellenzclusters. Sie gehen dort der Frage auf den Grund, wie wir in Zukunft lernen werden, oder wie sich unsere Arbeitswelt durch Roboter verändern wird.

Begegnungsstätte für Studenten, Lehrkräfte und Gäste

Zur Eröffnung bot der Starkoch Benjamin Biedlingmaier eine Demonstration seiner kulinarischen Fähigkeiten in Verbindung mit Robotik. Denn während er ein Gericht kreierte, richteten die Maschinen an, verzierten und servierten. Die Cobots übernehmen dabei repetitive Aufgaben, so dass dem Koch selbst mehr Raum für Kreativität bleibt. Die Idee dahinter sei aber nicht, den Koch zu ersetzen, sondern in Zeiten des Fachkräftemangels zu unterstützen. Dabei soll sich die „CeTIBAR“ zu einem lebendigen Knotenpunkt für wissenschaftliches Engagement und partizipative Interaktion entwickeln. Hier könne man im Herzen des TUD-Hauptcampus den Dialog und das Verständnis für neue Technologien fördern. „Durch interaktive Exponate, Workshops und Vorträge wollen wir die Forscher die nächste Generation von Innovatoren inspirieren“, merkte Doreen Böttcher, Wissenschaftskommunikatorin am „CeTI“-Exzellenzcluster noch an. Aber nicht nur für die Forschung sei diese einzigartige Einrichtung relevant, sondern auch als Ort der Begegnung für Studenten, Lehrkräfte, wissenschaftlichen Nachwuchs und Gäste der Universität. Menschen sollen durch die Arbeiten künftig in der Lage sein, in Echtzeit mit Robotern oder Maschinen in der realen oder virtuellen Welt zu interagieren. Das Ziel der Forschung ist es, den Zugang zu Fähigkeiten und Fachwissen zu demokratisieren, um Chancengleichheit für Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, kulturellen Hintergrundes oder körperlicher Einschränkungen zu fördern.

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