Stromverteilungsplattform
Die Zukunft der Stromverteilung

Ein Gastbeitrag von Dr. Jörg Lantzsch & Hans Robert Koch 4 min Lesedauer

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Der Zeit- und Kostendruck steigt, die Fachkräfte fehlen: Der Steuerungs- und Schaltanlagenbau steht weiterhin unter hohem Druck. Benötigt werden Tempomacher im Anlagenbau. Die Lösung ist ein neues, offenes Plattformsystem, das einen Effizienzgewinn bis zu 50 Prozent verspricht.

Mit der neuen Power-Plattform Riline-X führt Rittal die Stromverteilung im Schaltschrank in die Zukunft.(Bild:  Rittal)
Mit der neuen Power-Plattform Riline-X führt Rittal die Stromverteilung im Schaltschrank in die Zukunft.
(Bild: Rittal)

Der Aufbau der Stromverteilungstechnik in Schaltschränken ist ein echter Zeitfresser. Planung und Montage sind für Anlagenbauer oft komplex, nicht selten fehlen entsprechende Fachkräfte. Auch die seit Anfang der 2000er-Jahre etablierte 60-Millimeter-Stromschienentechnik lässt in der Praxis noch manche Wünsche offen. Obwohl sie sich aufgrund zahlreicher Vorteile gegenüber der 1:1-Verkabelung im Schaltschrank vor allem in Europa etabliert hat, gibt es mittlerweile einen deutlichen Bedarf zur Weiterentwicklung – zum Beispiel bei der Dimensionierung der Sammelschienen.

Bisher: Platz- und Zeitverlust

Denn bislang müssen die im Abstand von 60 Millimetern angeordneten Flachkupferschienen mit entsprechenden Haltern je nach notwendiger Kurzschlussfestigkeit im projektspezifischen Abstand montiert werden. An diesen Stellen können allerdings keine Aufbaukomponenten montiert werden. Der Platzverlust muss bereits bei der Planung berücksichtigt werden.