Hilfe durch KI Diese Branchen setzen auf KI gegen Fachkräftemangel

Quelle: Eco Verband der Internetwirtschaft 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Deutschland fehlt es an Fachkräften. Besonders die „MINT“-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) seien betroffen. Künstliche Intelligenz soll helfen ...

Deutschland mangelt es an Fachkräften. Sie Lücken reichen von der Pflege bis in die Bereiche Naturwissenschaften und Technik. Deshalb beführworten einige Sektoren, das Problem mit den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) zu bekämpfen.(Bild:  panuwat - stock.adobe.com)
Deutschland mangelt es an Fachkräften. Sie Lücken reichen von der Pflege bis in die Bereiche Naturwissenschaften und Technik. Deshalb beführworten einige Sektoren, das Problem mit den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) zu bekämpfen.
(Bild: panuwat - stock.adobe.com)

Eine Arbeitskräftelücke in Höhe von rund 285.800 Personen habe der „MINT“-Herbstreport 2023 des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) aufgedeckt. Doch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) könnten in Zukunft dazu beitragen diesen Fachkräftemangel zu lindern, was die Deutschen in vielen Branchen grundsätzlich befürworten, heißt es weiter.

Besonders in der industriellen Fertigung würden es 58,7 Prozent der Befragten gerne sehen, wenn Maßnahmen auf Basis von künstlicher Intelligenz Aufgaben von Fachkräften übernähmen. Auch im Transportwesen (38,5 Prozent) bejahen demnach viele Deutsche den Einsatz von KI, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey offenbart. Im Kulturbereich will nur jeder und jede Zehnte (10,2 Prozent) Fachkräfte durch KI ersetzt wissen, ähnlich sieht es im Bildungsbereich aus. Denn hier wollen nur 13,2 Prozent auf KI setzen.

So verteilt sich Akzeptanz in den verschiedenen Branchen Deutschlands, KI gegen den Fachkräftemangel einzusetzen.(Bild:  Civey)
So verteilt sich Akzeptanz in den verschiedenen Branchen Deutschlands, KI gegen den Fachkräftemangel einzusetzen.
(Bild: Civey)

Die Fehler der DSGVO dürfen sich bei KI nicht wiederholen

„Die Integration von KI in verschiedene Branchen und Arbeitsbereiche kann einen signifikanten Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels in Deutschland leisten“, glaubt der eco-Vorstandsvorsitzende Oliver Süme. Durch Automatisierung, die beschleunigte Rekrutierung oder die gezielte Weiterbildung mithilfe von KI könnten Unternehmen effizienter arbeiten und den vorhandenen Arbeitskräftepool optimal nutzen. Als hochentwickelter Wirtschaftsstandort habe Deutschland nicht zuletzt das Potenzial, eine KI-Führungsrolle in Europa oder sogar weltweit einzunehmen. Süme merkt aber an: „Doch auch Rückenwind von der Politik ist nötig! Wir brauchen EU-weit einheitliche Kriterien in der Anwendung der Europäischen KI-Verordnung und im Umgang mit KI-Systemen.“ Die Fehler der DSGVO dürften sich nicht wiederholen. Deutschland oder andere EU-Mitgliedsstaaten sollten bei der Regulierung von GPAI-Modellen und Hochrisikosystemen keine nationalen Sonderwege gehen. Für ein echtes „Level Playing Field“ in Europa brauche es einheitlich ausgelegte Pflichten, Anforderungen und Standards.

(ID:49918555)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung