Stets einsatzfähig

Diese Tipps schaffen ausfallsichere Industrieroboter

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Anwendungsbezogene Entwicklung versus Baukasten

Mit KI ausgestattete Sensoren werden als „Embedded-KI-Systemkomponenten“ übrigens kundenspezifisch entwickelt. Dabei gehe es immer um den konkreten Use Case, für den die KI und die Sensorplatine entwickelt und später in Serie gefertigt werden, erklärt Gromov. Die Systemkomponenten sind dabei so gestaltet, dass sie die Konnektivität mit dem jeweils verwendeten Bus (CAN, LIN, et cetera) erlauben. Außer der KI- und der Elektronikentwicklung wird auch der jeweils passende Bauraum gesucht, in dem sich die Sensoren optimal platzieren lassen, wie es weiter heißt. Im Vergleich zu marktüblichen KI-Baukastensystemen sind solche Alternativen laut Gromov deutlich flexibler an die Robotereigenschaften anpassbar. Mit ihrer Hilfe könnten beispielsweise Antriebe, Gelenke, Getriebe, Lager oder auch Hydraulikantreibe der Robotorarme per Vibration, Ultraschall oder Laser überwacht werden. Laser eignen sich auch dann, wenn die Anbringung des Sensors nur außerhalb des Geräts möglich ist, wie man erfährt. Bei komplexen Use Cases könne der Einsatz mehrerer Sensoren zum Ziel führen (Sensor Fusion).

So verbessert man die Funktionalität von Robotern

Doch die Embedded-KI bietet noch weitere Vorteile für die Robotik. Denn Mithilfe von Gesten- oder Sprachsteuerung kann die Kollaboration mit den Systemen optimiert werden, weiß Gromov. Personenerkennungsmöglichkeiten sorgten dabei für mehr Sicherheit, ohne Datenschutzthemen zu tangieren, weil ja keine Sensordaten übertragen werden. Und auch Aktuatoren und Werkzeuge lassen sich mittels Embedded-KI verbessern. So könnten Greifer mit Drucksensoren in Echtzeit Rückmeldung geben, ob ein Gegenstand richtig gegriffen wurde.

„In einem interdisziplinären Team entwickeln wir solche KI-Modelle und Elektronikbauteile, die für mehr Ausfallsicherheit in Systemen und auch Robotern sorgen. Die zentralen Kompetenzen heißen Predictive Maintenance, User Interaction und Funktionale Innovationen,“ wie der Aitad-Gründer abschließend informiert.

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