Gildemeister Digitale Prozesskette steigert Produktivität

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Nachdem sich die Virtual Machine von DMG als Simulationstool für spanende Bearbeitungsprozesse auf DMG-Maschinen in der Praxis bewährt hat, markiert die neue „DMG Prozesskette“ nun den nächsten und entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur virtuellen Produktion, meldet Gildemeister.

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Dazu kombiniert die „DMG Prozesskette“ das CAM-Know-how von Siemens und deren NX-CAM-Offerte mit der Virtual Machine und den realen DMG-Maschinen und addiert die jeweilige Vorzüge zu einem bislang einzigartigen und hocheffizienten Gesamtsystem, betont das Unternehmen.

Effiziente virtuelle Prozesskette

Rudolf Hahn, Geschäftsführer der DMG Electronics GmbH, erklärt dazu: „Die Effizienz einer virtuellen Prozesskette hängt im Wesentlichen ab von der Qualität der Datenversorgung zu Werkstück, Werkzeug oder Spannmittel sowie von der sicheren Datenübernahme und von den Möglichkeiten der Prozesssimulation. Vor diesem Hintergrund bieten wir unseren Kunden mit der DMG-Prozesskette nun eine bis ins Detail optimal abgestimmte Lösung – angefangen beim NX CAM von Siemens PLM über die virtuelle CNC und PLC von Siemens in unserer DMG Virtual Machine bis hin zu den realen CNC- und PLC-Steuerungen von Siemens an unseren Bearbeitungsmaschinen.“

Im Gegensatz zu konventionellen Simulationstools agiert die Virtual Machine dabei mit den tatsächlichen Maschinencharakteristiken und stellt die reale Maschine nahezu 1:1 virtuell auf dem PC zur Verfügung – inklusive Geometrie, Kinematik, Dynamik sowie CNC-, Steuerungs-, NC- und PLC-Funktionalität, wird erklärt. Demnach lassen sich mit der Virtual Machine alle Bearbeitungsprozesse absolut sicher planen sowie verifizieren und Kollisionen wirksam vermeiden. Zudem sind alle Maschinenfunktionen bereits am Bildschirm zu erfassen, was ein Höchstmaß an Sicherheit bringt.

Schnittstellenprobleme werden vermieden

Darüber hinaus profitiere der Kunde der DMG-Prozesskette nun von den perfekt adaptierten Siemens-Komponenten, wie Hahn weiter ausführt. Probleme mit Datenschnittstellen, Datenübergabe oder Steuerungsanpassungen würden in der DMG-Prozesskette demnach zuverlässig vermieden. Dadurch wiederum steigt die Aussagequalität der Simulation nochmals deutlich, was gleichfalls für maximale Transparenz und Effizienz in der Arbeitsvorbereitung und höchste Fertigungssicherheit in der anschließenden Produktion sorgt.

Vom CAM-System in die DMG Virtual Machine gelangen die Bearbeitungsdaten übrigens über die DMG-eigene VMDE-Schnittstelle. VMDE steht hier für Virtual Machine Data Exchange. Diese Schnittstelle gewährleistet, dass sämtliche Daten zu Programmen, Aufspannlagen, Werkzeugen der auch Spannmitteln problemlos integriert und 1:1 in der DMG Virtual Machine verarbeitet werden können.

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