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Virtuelle Fabrik

Digitale Zwillinge als Basis für eine flexible Produktion

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„Die Nutzung der Lösungen von Siemens für das Internet der Dinge (IoT) bietet uns die Möglichkeit, die Produktion und den Einsatz des Produkts in Echtzeit aufzuzeichnen“, so Göran Folkesson, CEO von Clean Motion. „Mit diesen Informationen optimieren wir unser bestehendes Geschäftsmodell, entwickeln aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten. Auf diese Weise können wir Informationen zu Verwendung und Herstellung zurückspielen, um sicherzustellen, dass wir weltweit mit der gleichen hohen Qualität produzieren.“

Daten als Basis für neue Geschäftsmodelle

Das Geschäftsmodell von Clean Motion basiert auf einer zentralen Einkaufs- und Logistikorganisation mit heimischen Produktionseinheiten, die Zbee auf dem lokalen Markt herstellen, warten und unterstützen. Das Ziel ist es, dass jede Mikrofabrik über eine Jahreskapazität von rund 5000 Fahrzeugen verfügt. Die Idee ist, dass jede Mikrofabrik alle Teile für den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs enthält, in dem Produktion, Vertrieb und Ersatzteilmarkt zusammengefasst sind.

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Clean Motion verwendet dabei folgende Lösungen von Siemens Digital Industries Software:

  • die NX-Software, eine integrierte Lösung für computergestützte Konstruktionen, Fertigung und Engineering (CAD/CAM/CAE),
  • das Teamcenter-Portfolio als Lifecycle-Management-Software,
  • das Simcenter-Portfolio für die Simulation,
  • das Tecnomatix-Portfolio für die digitale Fertigung zum Aufbau und zur Wartung des digitalen Zwillings.

Außerdem plant das Unternehmen die Managed Services von Siemens mit Teamcenter in der Cloud von Amazon Web Services (AWS), mit dem Ziel, eine durchgängige industrielle Softwarelösung in der Cloud umzusetzen.

Netzwerk von zentral gesteuerten Produktionseinheiten

„Wir schaffen ein geschlossenes System mit einem Netzwerk von zentral gesteuerten Produktionseinheiten. Das wäre ohne einen Partner wie Siemens nicht möglich gewesen“, so Niklas Ankarkrona, Vorsitzender von Clean Motion.

„Das Geschäftsmodell von Clean Motion bietet eine solide Basis für die Digitalisierung. Unsere als gehosteter Cloud-Service über AWS bereitgestellte Software kann die End-to-End-Lösung für die nächsten wichtigen Schritte liefern“, erklärt Mats Friberg von Siemens Digital Industries Software in Schweden.

Die Zusammenarbeit wird nicht auf die Fabrik beschränkt sein. Zbee basiert bereits auf einem virtuellen Produkt. Mit dem PLM-Softwareportfolio von Siemens wird Clean Motion einen digitalen Zwilling aus Produkt, Produktion und Performance schaffen: Das bietet noch mehr Möglichkeiten, Produkt und Produktion zu simulieren, zu optimieren und zu überprüfen. Mit dem digitalen Zwilling kann Clean Motion den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs simulieren, bevor es gebaut wird.

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