Arbeitskultur
KI bringt New Work in die Werkhallen

Ein Gastbeitrag von Bernd Müller* 4 min Lesedauer

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Mitarbeitende in Produktion, Logistik und Einzelhandel profitieren bisher wenig von der Digitalisierung. Das ist schlecht für die Kultur und die Work-Life-Balance. Künstliche Intelligenz kann Blue-Collar-Workern helfen, ihren Interessen Gehör zu verschaffen.

Kann KI die Unternehmenskultur verbessern?(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Kann KI die Unternehmenskultur verbessern?
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Home-Office, mobiles Arbeiten – in den letzten Jahren haben Unternehmen kräftig in die Digitalisierung investiert, von der nun die Mitarbeitenden profitieren. Alle Mitarbeitenden? Leider nein.

Die Kluft zwischen dem Personal in den Büros und in den Werkhallen ist eher noch größer geworden. „White-Collar-Worker haben durch die Digitalisierung viele Freiheiten bekommen“, sagt Michael Jetten, Senior Director EMEA Presales Consulting bei UKG. „Die Blue-Collar-Worker dagegen wurden ignoriert.“ Ungerecht, findet Jetten, und auch nicht länger hinnehmbar – für die betroffenen Mitarbeitenden, aber auch für das Unternehmen selbst. „Die Unternehmenskultur ist entscheidend für dessen Erfolg. Und diese Kultur endet nicht an der Tür zur Werkhalle, sondern muss im gesamten Unternehmen, für alle, spürbar sein.“