Fluidtechnik Digitaltechnik vereinfacht Design elektrohydraulischer Antriebe
Die Digitaltechnik hält in der Hydraulik Einzug und hat durchaus das Potenzial, die Entwicklung energieeffizienter und kostengünstiger Antriebe zu ermöglichen. Ein Beispiel dafür ist der hydraulische Boost-Konverter, der eine hohe Kraftdichte erzeugt, ohne die Energieeffizienz zu beeinträchtigen.
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Vierbeinige autonome Roboter werden in Zukunft auch für schwierige Missionen in gefährlichen Zonen eingesetzt, zum Beispiel zur Suche von Verschütteten nach einem Erdbeben. Solche Roboter werden dazu mit empfindlichen Sensoren ausgestattet und können bei der Verschüttetensuche wesentlich länger im Einsatzgebiet arbeiten als ihre lebenden vierbeinigen Kollegen. Suchhunde ermüden nämlich nach wenigen Stunden intensiven Sucheinsatzes derart, dass sie vorübergehend ihren scharfen Geruchssinn verlieren können.
Hohe Kraftdichte von Servoantrieben geht zu Lasten der Energieeffizienz
Die limitierende Ressource bei Robotern ist die mitgeführte Energie. Die Reichweite und die Einsatzdauer der Roboter können mit energieeffizienten Antrieben wesentlich erhöht werden. Das ermöglicht vor allem, langwierige Missionen auszuführen und aus den gefährlichen Zonen wieder sicher zurückzukehren.
Die Beine solcher Roboter werden heute überwiegend mit hydraulischen Antrieben ausgestattet, weil nur sie ausreichend hohe Kräfte auf kleinem Raum erzeugen können, die man für die komplexen und dynamischen Bewegungen braucht, zum Beispiel zum Klettern über Hindernisse. Man nutzt derzeit sogenannte Servoantriebe. Sie haben die notwendige hohe Kraftdichte, weisen aber eine vergleichsweise schlechte Energieeffizienz auf. Hier setzt eine Innovation aus Linz an.
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