Rüstung im Visier Immer mehr Unternehmen ergreifen Chancen im Verteidigungssektor

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Deutsche Industrieplayer orientieren sich laut Analyse der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) immer öfter in Richtung Produktionen für die Rüstung.

Chancen auf Ausgleich? Rüstungsgüter werden derzeit stark nachgefragt. Gleichzeitig schwächeln bisher lukrative zivile Industriesektoren. Das zwingt deutschen Unternehmen so gut wie auf, dass auch sie es mal rüstungstechnisch versuchen sollten, so eine DIHK-Umfrage ...(Bild:  Bundeswehr)
Chancen auf Ausgleich? Rüstungsgüter werden derzeit stark nachgefragt. Gleichzeitig schwächeln bisher lukrative zivile Industriesektoren. Das zwingt deutschen Unternehmen so gut wie auf, dass auch sie es mal rüstungstechnisch versuchen sollten, so eine DIHK-Umfrage ...
(Bild: Bundeswehr)

Wie die Ergebnisse einer Umfrage, die der Wirtschaftswoche vorliegt, zeigen, glaubt derzeit fast ein Drittel der befragten Industrieunternehmen, dass sie Chancen für das eigene Geschäftsmodell in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie haben. Die Befragung spiegelt also wider, wie gut die Perspektiven mit Blick auf das Thema Verteidigung ist. „Das ist einfach eine Folge der geopolitischen Konflikte“, kommentiert der DIHK-Experte Rainer Kambeck die Umfrage. Und die allgemeine Wirtschaftslage ist bekanntlich nach wie vor eher angespannt. Deshalb sucht man nach Alternativen. Der Sonderauswertung der DIHK zufolge ist bereits jeder sechste deutsche Industriebetrieb in die Wertschöpfungskette der Rüstungsindustrie eingegliedert.

Fahrzeugbau hat zahlenmäßig die Oberhand

Den Spitzenreiter mache der Fahrzeugbau aus, in dem rund 36 Prozent der Unternehmen direkt oder indirekt in der Verteidigungswirtschaft aktiv seien. Allerdings fertigen lediglich 2,5 Prozent aller Industriebetriebe rein militärische Güter. Und 6,9 Prozent fertigten Produkte, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können. Weitere 7,6 Prozent sehen sich demnach selbst eher als Zulieferpartner. Aber: Mit Blick auf die Zukunft, planten über die aktuell in dem Sektor tätigen 17 Prozent der Unternehmen, noch weitere 12,3 Prozent der Betriebe ein Engagement im Verteidigungssektor. Komme es also so, dann wären das eben schon gut 30 Prozent der Industriebetriebe Deutschlands.

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