Produktion von grünem Stahl Dillinger und Saarstahl bereit für die Transformation

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die beiden Firmen der Stahl-Holding-Saar Dillinger und Saarstahl steigerten ihren Umsatz 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 49 bzw. 31 Prozent. Damit ist die wirtschaftliche Basis für eine Stahlproduktion mit Wasserstoff gelegt.

(Bild:  industrieblick - stock.adobe.com)
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Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2022 sehen sich die Stahlunternehmen Dillinger und Saarstahl bereit für die Transformation zur Produktion von grünem Stahl. Die Ergebnisse der beiden Unternehmensgruppen seien jeweils die besten seit 2008 gewesen, sagte Vorstandsvorsitzender Karl-Ulrich Köhler am Mittwoch in Dillingen. Damit sei die wirtschaftliche Basis der Transformation gelegt: 2023 werde „ein Meilenstein“ auf dem Weg dahin.

Die Dillinger Gruppe steigerte ihren Umsatz 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 49 Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro, teilte Köhler mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um fast 400 Prozent auf rund 395 Millionen Euro. Saarstahl setzte mit gut 3,6 Milliarden Euro rund 31 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Das Ebit wuchs im 78 Prozent auf gut 334 Millionen Euro. Angaben zum Netto-Ergebnis wurden nicht gemacht.

Zukunftssichere Stahlproduktion mit Wasserstoff

Ende 2022 hatte die Saar-Stahlindustrie einen 3,5 Milliarden Euro schweren Plan vorgelegt, um auf eine zukunftssichere Stahlproduktion mit Wasserstoff statt Kohle und Koks umzusteigen. Ab 2027 sollen demnach im Saarland jährlich bis zu 3,5 Millionen Tonnen CO2-armer Stahl produziert und 4,9 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Dillinger ist nach eigenen Angaben weltweit führender Hersteller von Grobblechen für den Stahl- und Maschinenbau sowie für Offshore-Windkraft. Saarstahl stellt Draht und Stäbe für die Automobilindustrie, Bauindustrie und den Maschinenbau her. Beide gehören zur Stahl-Holding-Saar.

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