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DMG Mori Seiki stemmt sich gegen rückläufigen Werkzeugmaschinen-Trend
Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll sich im Jahr 2013 – anders als bisher prognostiziert – rückläufig entwickeln, wie es weiter heißt. Der VDW und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics hätten in ihrer aktuellen Prognose (Oktober 2013) erneut eine erhebliche Korrektur vorgenommen: Sie prognostizieren nunmehr einen Rückgang des Weltverbrauchs um 7,4% auf 61,6 Mrd. Euro (bisher: +2,4%; 68,1 Mrd. Euro).
Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie soll sich gemäß der Prognose leicht rückläufig entwickeln. Der VDW erwarte im Gesamtjahr einen Rückgang des Verbrauchs um 1,9%.
Der DMG-Mori-Seiki-Konzern beabsichtigt nach eigenen Angaben, seine globale Marktpräsenz zu intensivieren. Im laufenden Geschäftsjahr bündelten die Partner ihre gemeinsamen Vertriebs- und Serviceaktivitäten in China und Russland und wollten anschließend die Kooperation auf Kanada sowie Brasilien ausweiten. Damit würden die Kooperationspartner zum Jahresende 2013 gemeinsam in allen wichtigen Märkten weltweit präsent sein. Zusätzlich würden die Fertigungskapazitäten in strategisch bedeutenden Märkten ausgebaut.
Aktionäre von DMG Mori Seiki dürfen mehr erwarten als bisher geplant
Die auf der EMO erteilten Aufträge bekräftigen insgesamt die anziehende Werkzeugmaschinen-Nachfrage, wie es heißt. Für das Geschäftsjahr 2013 plane der DMG-Mori-Seiki-Konzern nunmehr einen Auftragseingang von über 2 Mrd. Euro. Der Umsatz soll ebenfalls über 2 Mrd. Euro betragen. Im vierten Quartal rechne der Konzern mit steigenden Umsätzen und einer Verbesserung der Ergebnisqualität.
Unter der Annahme, dass die Marktentwicklung gemäß den Erwartungen verläuft, plant der DMG-Mori-Seiki-Konzern laut eigener Mitteilung ein EBT von rund 130 Mio. Euro und daraus resultierend einen Jahresüberschuss von rund 90 Mio. Euro zu erzielen. Für das Geschäftsjahr 2013 sei eine höhere Dividendenzahlung geplant als im Vorjahr.
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