Euromold DMG Mori stellt Hybridmaschine zum additiven Bearbeiten vor
Die Hybridmaschine Lasertec 65 Additive Manufacturing präsentiert DMG Mori auf der Fachmesse Euromold, die vom 3. bis 6. Dezember in Frankfurt am Main stattfindet.
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Auf der Fachmesse Euromold, die vom 3. bis 6. Dezember in Frankfurt am Main stattfindet, präsentiert DMG Mori die Hybridmaschine Lasertec 65 Additive Manufacturing zum Fünf-Achs-Fräsen und additiven Bearbeiten in einer Aufspannung. Diese Kombination öffnet laut Unternehmen die Tür für die generative Fertigung großer Bauteile, beispielsweise für die Luftfahrtindustrie. Die Hybridmaschine für die additive Bearbeitung basiert auf einer DMU 65 Monoblock und wurde von Sauer Lasertec in Pfronten in Zusammenarbeit mit DMG Mori USA entwickelt.
Bei dem Verfahren wird ein Auftragsprozess mittels Metallpulverdüse verwendet, der bis zu 20-mal schneller sein soll als das Generieren im Pulverbett. Die Maschine kombiniert Fünf-Achs-Fräsen mit Metallauftragsschweißen und ist mit einem 2-kW-Diodenlaser ausgestattet. Alle gebräuchlichen Metallpulver wie Stahl, Nickel, Kobaltlegierungen, Messing oder Titan können verarbeitet werden, heißt es. Eine Stärke dieses Verfahrens sei die Möglichkeit, Schichten verschiedener Materialien sukzessive aufzubauen. Die einzelnen Schichten könnten anschließend spanend bearbeitet werden, bevor die Stellen aufgrund der Geometrie des Bauteils nicht mehr für einen Fräser oder andere Werkzeuge zugänglich sind.
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