Erste Reaktionen Doch schon im März Zölle auf Waren von Mexiko und Kanada?

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ab 4. März drohen die ersten Zölle. Mexiko liefert Drogenbosse als „Entspannungshilfe“ aus. Derweil schwächelt die US-Wirtschaft ...

Nach anfänglicher Verwirrung, scheint es mit den Zöllen auf Waren aus Mexiko und Kanada in wenigen Tagen ernst zu werden, wie Donald Trump sagt. Mexiko will beschwichtigen und liefert Drogenbarone aus. Doch die US-Wirtschaft knickt seit Ende letzten Jahres ein ...(Bild:  W.P.)
Nach anfänglicher Verwirrung, scheint es mit den Zöllen auf Waren aus Mexiko und Kanada in wenigen Tagen ernst zu werden, wie Donald Trump sagt. Mexiko will beschwichtigen und liefert Drogenbarone aus. Doch die US-Wirtschaft knickt seit Ende letzten Jahres ein ...
(Bild: W.P.)

Donald Trump begründet diesen Schritt unter anderem so: „Aus Mexiko und Kanada strömen nach wie vor Drogen in sehr hohen und nicht hinnehmbaren Mengen in unser Land.“ Deshalb würden die bisher ausgesetzten Strafzölle doch bereits am 4. März wirksam. Auf Waren aus China sollen dann ebenfalls zusätzliche Zölle in Höhe von 10 Prozent gelten. Anfang Februar ließ sich Trump nur wenige Stunden vor dem Inkrafttreten angedrohter Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Waren aus Mexiko und Kanada noch auf Zugeständnisse der Nachbarn vor allem bei der Grenzsicherung ein. Dafür schob er die Handelsbeschränkungen für mindestens 30 Tage auf. Trump hatte zuletzt eine Anordnung unterschrieben, wonach überall dort Zölle angehoben werden sollen, wo die USA derzeit weniger verlangen als ihre Handelspartner. Der Europäischen Union hat er mit Zöllen in Höhe von 25 Prozent gedroht. Peking droht derweil mit Gegenmaßnahmen.

Mexiko liefert Drogenbosse aus – auch die mächtigsten

Kurz vor Ablauf der Frist zur Vermeidung von Handelszöllen sendet Mexiko ein Signal des guten Willens an US-Präsident Donald Trump. Der USA-Nachbar lieferte nämlich 29 wegen Drogengeschäften inhaftierte Kriminelle aus, wie die mexikanischen Behörden mitteilten. Darunter ist Medienberichten zufolge auch der ehemalige Drogenboss Rafael Caro Quintero. Er war in den 1980er-Jahren in Mexiko so mächtig wie Pablo Escobar in Kolumbien. Nach den Angaben der mexikanischen Regierung sind die Auslieferungen Teil der Zusammenarbeit mit den USA unter Achtung der Souveränität beider Staaten. Offiziell wurde die Identität der ausgelieferten Personen zunächst nicht bekanntgegeben. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurden auch der frühere Chef des berüchtigten Drogenkartells Los Zetas, Miguel Ángel Treviño und sein Nachfolger Omar Treviño ausgeliefert. Der von den USA meistgesuchte Drogenboss war allerdings Caro Quintero.

Parallel geht die US-Wirtschaft in die Knie

Die US-Wirtschaft hat Ende des vergangenen Jahres deutlich an Fahrt verloren, wie es weiter heißt. Im vierten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um annualisiert 2,3 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Im dritten Quartal hatte die größte Volkswirtschaft der Welt noch um 3,1 Prozent zugelegt. Unter anderem bremste ein schwacher Außenhandel die US-Konjunktur zum Ende des vergangenen Jahres. Bei den Exporten von Waren meldet man einen Rückgang im vierten Quartal, nach einer Steigerung im vorherigen Quartal. Auch die Investitionen gaben nach, wie es heißt. Gestützt wurde die Wirtschaftsleistung von einem starken Zuwachs bei den langlebigen Konsumgütern, zu denen auch Autos zählen.

(ID:50337660)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung