Zerspanung Dörries-Scharmann-Übernahme verdoppelt Geschäftsvolumen von Starrag-Heckert
Starrag-Heckert hat die Übernahme der Dörries-Scharmann-Werkzeugmaschinengruppe unter Dach und Fach gebracht. Den Kaufpreis von 70 Mio. Euro finanzieren die Schweizer durch eigene Mittel und einen Überbrückungskredit des Mehrheitsaktionärs Walter Fust von 50 Mio. Euro. Der Vorstand will den Überbrückungskredit in einigen Monaten durch eine Kapitalerhöhung ablösen.
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Das schweizerische Unternehmen stärkt damit seine Position auf den Zielmärkten Luftfahrt, Energieerzeugung, Transport und Präzisionsmaschinenbau. Es verdoppelt nach eigenen Angaben damit das Geschäftsvolumen. Der kumulierte Umsatz der beiden Gesellschaften, die zusammen rund 1500 Mitarbeitende beschäftigen, beträgt etwa 400 Mio. Schweizer Franken.
Starrag-Heckert behält Marken und Werke von Dörries-Scharmann bei
Dörries-Scharmann tritt weiterhin mit den bisherigen renommierten Produktmarken auf dem Markt auf und wird vom bestehenden Management unter der Leitung von CEO Dr. Norbert Hennes und CFO Daniel Rosenthal geführt. An den Produktionsstandorten Mönchengladbach, Bielefeld, Erfurt und St. Etienne von Dörries-Scharmann will Starrag-Heckert zusätzlich zu seinen eigenen Standorten Rorschacherberg, Genf, Chemnitz und Haddenham grundsätzlich festhalten.
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