Murtfeldt Dortmunder legen die Welt in Ketten
Bereits kurz nach Gründung von Murtfeldt im Jahr 1954 entstand ein Kunststoff, der die Zukunft des Unternehmens entscheidend prägen sollte: Werkstoff „S“. Sein intensives Grün verlieh dem Unternehmen die Identität und seine Eigenschaften beeinflussten Erfolg und Wachstum erheblich.
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Bis heute kann nach Aussage des Unternehmens kein anderes Material in puncto Gleiteigenschaften und Verschleißfestigkeit einem Vergleich standhalten. Heute lebt der im gesamten Maschinenbau eingesetzte Werkstoff „S“ noch als Original und in seinen Nachfolgegenerationen weiter. Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren werden seit fünf Jahrzehnten kontinuierlich optimiert.
Ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensentwicklung war die Einführung der Spann-Box. Sie wurde als Lösung für das Problem des Längens von Ketten und des damit verbundenen Verschleißes entwickelt. Mit variabel einstellbarem Druck lassen sich dabei Ketten unterschiedlicher Antriebe so justieren, dass deren Spannung stets konstant bleibt und die Lebensdauer von Kette und Kettenrädern erheblich steigt.
Murtfeldt hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Lauf bewegter Teile zu erleichtern. So werden Ketten- und Riemenführungen bereits seit den 60er-Jahren weltweit exportiert. Hohe Abriebfestigkeit, niedriger Gleitreibungskoeffizient und extreme Schlag- und Bruchfestigkeit sind die angestrebten Produkteigenschaften, die vor allem in der Automobil-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Verpackungs- und Transporttechnik zum Einsatz kommen.
Der Unternehmens-Slogan „Murtfeldt-Gleitschienen gehen um die Welt“ ist durchaus doppeldeutig: Die summierte Länge aller bisher verkauften Kettenführungen würde nach Angaben des Unternehmens gut einmal den Erdball umspannen. MM
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