EMO Milano 2021

Dreh-Bohr-Fräszentrum M20 Millturn feiert Weltpremiere

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Universalbearbeitung mit der M50-G Millturn

Die M50-G Millturn vertritt eine neue Generation von Bearbeitungszentren mit größerem Achsabstand und höherer Leistung, sagt der Aussteller. Denn ihre Spitzenweite kann optional auf 6.000 Millimeter gebracht werden. Sie nutzt außerdem diverse Features, die von der M80 stammen. Die höhere Antriebsleistung erlaubt die Verwendung von Werkzeugaufnahmen der Varianten HSK-A100 respektive Capto C8, womit man das volle Potenzial der Anlage ausnutzen könne. Drehen kann man bis zu einem Durchmesser von 670 Millimeter, heißt es zu diesem EMO-Highlight von WFL. Lange und/oder schwere Werkzeuge können mithilfe eines Pick-up-Magazins genutzt werden. Bis zu 1.600 Millimeter lange Bauteile kann man automatisch einsetzen und wechseln. Das vorhandene Scheibenmagazin kann auf 200 Plätze erweitert werden.

Live winkt den Besuchern die Bearbeitung einer Turbinenschaufel und einer Plastifizierschnecke für die Kunststoffverarbeitung, wobei diverse Systeme unterstützen. So ermöglicht ein spezieller Spanner von Grasch, dass rechteckige Querschnitte sicher gespannt werden können, was bei der Turbinenschaufelbearbeitung unabdingbar ist, wie WFL anmerkt. Die Funktionen Helix-Spiral-Fräsen und Helix-Längs-Fräsen vereinfachen diese Aufgaben.

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Mit smartem Werkzeug und Ultraschall-Messtaster

Das Werkzeug Icotronic hat WFL mit Sensoren ausgestattet, heißt es dazu. So liefert es Informationen über den Zerspanungsprozess ganz nah am Geschehen. Das steigere die Produktivität beim Zerspanen und optimiere die Arbeit. Auch das System wird vorgeführt, verspricht WFL.

Was den Ultraschall-Messtaster betrifft, er auch am Messestand gezeigt wird. Er lässt sich automatisch einwechseln, um dann das Messen mannlos auszuführen. Sein Vorteil liegt im großen Messbereich zwischen 1,5 und 30 Millimeter, erklärt WFL. Ein ideales Anwendungsgebiet sei die Ermittlung des Verlaufs von sehr tiefen Bohrungen und deren Durchmesser.

Pfiffiges für die Bearbeitung von Plastifizierschnecken

Screwcam heißt eine neuartige Software von WFL, mit deren Hilfe Plastifizierschnecken für die Kunststoffverarbeitung trotz komplexer Geometrie leichter bearbeitet werden können. Damit gelingen sowohl ein- als auch zweigängige Schnecken mit veränderlicher Tiefe und beliebiger Steigungsänderung, Wandausprägung und -neigung. Ergänzt wird das durch eine Funktion, die das gesamte NC-Programm auf Kollionsgefahren hin checkt und ob alles sonst passt. Das geschieht mittels Materialabtragssimulation und durch einen verifizierten Vergleich der Geometrie mit den 3D-Soll-Daten der Schnecke. Am Ende ergibt das ein sicheres NC-Programm inklusive der Angabe der voraussichtlichen Bearbeitungszeit, schließt WFL zum anstehenden EMO-Auftritt in Mailand.

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