Traub Dreh-Fräszentrum mit kompakter Fräseinheit

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Das Dreh-Fräszentrum TNX 65/42 bietet jetzt noch mehr Möglichkeiten hinsichtlich Bohr- und Fräsbearbeitungen. Wie Traub ausführt, steht seit kurzem außer der Konfiguration mit bis zu vier Werkzeugträgern auch eine Baukasten-Variante mit kompakter Fräseinheit zur Verfügung (Bilder 1 bis 4 – siehe Bildergalerie).

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Bis zu 120 angetriebene oder auch feste Werkzeuge werden in dem Dreh-Fräszentrum per Shuttle-System aus einen Magazin bereitgestellt. Span-zu-Span-Zeiten von knapp über 3 s und ein kräftiges Drehmoment sorgen für einen weiteren Leistungssprung in der TNX-Baureihe, betont der Reichenbacher Drehmaschinenspezialist.

Bis zu drei Werkzeuge im Dreh-Fräszentrum simultan im Einsatz

Das Dreh-Fräszentrum ist für ein breites Anwendungsgebiet bis zu einem Stangendurchmesser von 65 mm ausgelegt. Die innovative Kinematik erlaubt es, so Traub, Werkstücke bis zu einer Länge von rund 300 mm mit bis zu drei Werkzeugen simultan und unabhängig an jeweils einer der beiden Spindeln zu bearbeiten. Diese freie Zuordnung der Werkzeugträger (alle optional mit Y-Achse) zu beiden Spindeln gewährleistet höchste Produktivität. So kommt die TNX65/42 Stückzeiten nahe, die man bislang nur von Mehrspindelmaschinen kannte.

Neue Fräseinheit erhöht Bearbeitungsmöglichkeiten

Durch die neue Fräseinheit wurde die Vielfalt der Bearbeitungsmöglichkeiten der TNX65/42 deutlich erhöht, betont Traub. Die beiden unteren Revolver können in X-, Y- und Z-Richtung verfahren und unabhängig voneinander in Eingriff gebracht werden. Aufgrund des beachtlichen Z-Achs-Verfahrwegs sowie der kompakten Bauform im Vergleich zu einer Motorfrässpindel kann die Fräseinheit auch stirnseitig und simultan mit den Revolver zum Einsatz kommen.

Doch der entscheidende Pluspunkt des Dreh-Fräszentrums sind laut Traub die extrem kurzen Werkzeugwechselzeiten an der Fräseinheit, die durchaus vergleichbar sind mit denen von Werkzeugrevolvern.

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