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Betrachtet man das Bohren der Bolzen mit den möglichen Vorschüben, der Zeiteinsparung und der besseren Maschinenauslastung, rechnet sich der Spiralbohrer in jedem Fall. Vor allem auch wegen der möglichen Standzeit. Beim Einfahren gingen irgendwann die Werkstücke aus. Nach 2800 Bohrungen oder 98 m Bohrweg sieht der Bohrer noch aus wie neu. Derartige Fakten schätzt man in Schwaigern besonders, denn in Werkzeuge wird nicht über den Preis investiert, sondern über einen definierten Qualitätsmaßstab, den man auch nicht verlassen will.
Hohe Anforderungen an Maschine und Spannmittel
Das Projekt der drei Schneiden und damit drei Führungsfasen ist bei Egeler zum wiederholten Male gelungen. Allerdings gibt man bei OSG zu bedenken, dass dafür das notwendige Equipment vorhanden sein muss. Derartige Schnittparameter und Standzeiten mögen verlockend klingen: Voraussetzung für solche Vorschübe ist aber, dass Maschine und Spannmittel den Anforderungen entsprechen, denn Fehler werden bei diesen Vorschüben kaum verziehen. Und auch die Wirtschaftlichkeitsberechnung überzeugt. Geht man von einem Maschinenstundensatz von 60 Euro aus ergibt sich eine Einsparung von 840 Euro. Dann ist es relativ egal, ob der Bohrer 100 oder 170 Euro kostet.
* Dieter Prinz ist Vertriebsleiter der OSG Deutschland GmbH in 73054 Eislingen. Andreas Egeler ist Geschäftsführer der Egeler GmbH & Co. KG in 74193 Schwaigern
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