Quantenorientierung Drohnen werden bald ohne GPS sicher navigieren können

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Die Zenatech-Tochter Zenadrone will jetzt ein Quantennavigationssystems für Verteidigungszwecke entwickeln, durch das Drohnen auch ohne GPS-Empfang eingesetzt werden können ...

Jetzt wird die Navigation von Drohnen für den Verteidigungsfall auf ein neues Level gehoben. Denn Zenadrone setzt in Zukunft auf Quantensysteme und KI, was das anbelangt. Die Zenadrone 1000 hier soll zu den ersten gehören, die damit ohne GPS zielsicher unterwegs sein können.(Bild:  Zenadrone)
Jetzt wird die Navigation von Drohnen für den Verteidigungsfall auf ein neues Level gehoben. Denn Zenadrone setzt in Zukunft auf Quantensysteme und KI, was das anbelangt. Die Zenadrone 1000 hier soll zu den ersten gehören, die damit ohne GPS zielsicher unterwegs sein können.
(Bild: Zenadrone)

Zenatech informiert, dass seine auf Drohnenentwicklung spezialsierte Tochter Zenadrone die Entwicklung eines Navigationssystems gestartet hat, dass über Quanteneffekte funktioniert. So können unbemannte Flugobjekte auch dann zielsicher unterwegs sein, wenn sie in einem Areal fliegen, wo kein GPS-Empfang möglich ist oder wo er gestört ist oder wird, wie es dazu heißt. Das System wird zunächst die für schwere Lasten ausgelegte Multifunktionsdrohne Zenadrone 1000 unterstützen, die im Verteidigungsbereich für Aufklärungs-, Überwachungs- und Erkundungsdienste (ISR) fungiert, aber auch den Transport von Spezialfrachten übernimmt sowie Grenzschutzaufgaben. Eine entsprechende Skalierbarkeit plane das Unternehmen in Zukunft auch bei den Drohnenplattformen der IQ-Serie. Die Möglichkeit eines autonomen Betriebs in Gegenden ohne GPS-Empfang ist aus Sicht der Experten heute aus operativer Sicht ein Muss im modernen Verteidigungswesen.

Mit KI und Quantenphysik GPS-Störmaßnahmen umgehen

Quantennavigationssysteme gelten als selbständige, hochpräzise Bewegungssensorsysteme der nächsten Generation, die auf Basis der Quantenphysik und unter Einsatz von Sensoren eine zuverlässige Navigation erlauben. Und Angesichts der sich wandelnden operativen Rahmenbedingungen fänden Verteidigungseinsätze zunehmend in Umgebungen statt, in denen GPS-Signale und Satellitensignale aufgrund von Störsignalen, Spoofing oder anderen Beeinträchtigungen nicht zuverlässig seien. Diese Navigationssysteme kombinieren quantenbasierte Trägheitsmessungen mit KI-gesteuerten Kurskorrekturen, so die weitere Erklärung. Sie ermöglichen so eine kontinuierliche und exakte Positionsbestimmung über längere Einsatzzeiten hinweg, ohne auf externe Signale angewiesen zu sein. Die Quantennavigation kann aber natürlich auch für kommerzielle Drohnen von Vorteil sein, die in Umgebungen mit eingeschränktem GPS-Empfang – etwa in dichten städtischen Korridoren, im Inneren von Industriegebäuden, in unterirdischen Anlagen und auf Langstrecken-BVLOS-Einsätzen (Beyond Visual Line of Sight) – zum Einsatz kommen sollen.

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