Leider keine Ufos Amazon-Tochter erleidet direkten Drohnenangriff mit Schäden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Drohnen, die im Zuge der militärischen Eskalation im Nahen Osten flogen, haben nun gleich zwei Rechenzentren der Amazon-Tochter AWS (Amazon Web Services) getroffen.

Dass die Drohnengefahr bei modernen Kriegshandlungen quasi unausweichlich ist, zeigt jetzt auch ein erfolgreicher Angriff von Drohnen auf zwei Rechenzentren der Amazon-Tochter AWS ...(Bild:  Zerberus)
Dass die Drohnengefahr bei modernen Kriegshandlungen quasi unausweichlich ist, zeigt jetzt auch ein erfolgreicher Angriff von Drohnen auf zwei Rechenzentren der Amazon-Tochter AWS ...
(Bild: Zerberus)

Drohnenangriffe im Rahmen der Eskalation im Nahen Osten haben zwei Rechenzentren von AWS in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt getroffen und dabei auch beschädigt, meldet die dpa. Außerdem wurde nach Unternehmensangaben in Bahrain eine Einrichtung durch einen Einschlag in unmittelbarer Nähe beeinträchtigt. Die Angriffe haben demnach für strukturelle Schäden gesorgt und Unterbrechungen der Stromversorgung verursacht, wie AWS weiter mitteilte. Es kam auch zu Löscharbeiten, wodurch zusätzliche Wasserschäden entstanden sind. Man arbeite nun mit lokalen Behörden zusammen und priorisiere die Sicherheit der Mitarbeiter.

Nahostkonflikt mach AWS-Umgebung unsicher

AWS hatte zunächst allgemein von Objekten gesprochen, die ein Rechenzentrum getroffen und Funken und Feuer verursacht haben. Später bestätigte das Unternehmen, dass es sich um Drohnenangriffe gehandelt hat. Die Ausfälle stünden im Zusammenhang mit dem andauernden Konflikt im Nahen Osten. Kunden der Cloud-Sparte meldeten dabei erhöhte Fehlerraten und eingeschränkte Verfügbarkeit zentraler Dienste. Laut AWS wird es mindestens einen Tag dauern, bis Stromversorgung und Konnektivität repariert sind. AWS riet Kunden, Daten zu sichern und Anwendungen gegebenenfalls in andere AWS-Regionen zu verlagern. Das Umfeld bleibe angesichts des Konflikts leider unvorhersehbar.

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