In der China-Mangel Deutsche Industrie durch China-Handel an der Wand! Merz will`s richten

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Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) registriert gleich von zwei Seiten Druck auf die Unternehmen. Kanzler Merz könnte helfen ...

Mit militärischen Ehren ist Bundeskanzler Friedrich Merz in China begrüßt worden. Er will sich dafür einsetzen, dass Deutschlands und Chinas Wirtschaft gegenseitig profitieren. Das ist auch nötig, denn Wirtschaftsexperten befürchten, dass Deutschlands Exporte noch mehr einbrechen ...(Bild:  dpa / M Kappeler)
Mit militärischen Ehren ist Bundeskanzler Friedrich Merz in China begrüßt worden. Er will sich dafür einsetzen, dass Deutschlands und Chinas Wirtschaft gegenseitig profitieren. Das ist auch nötig, denn Wirtschaftsexperten befürchten, dass Deutschlands Exporte noch mehr einbrechen ...
(Bild: dpa / M Kappeler)

Schrumpfende Ausfuhren bei uns und steigende Importe aus China sind die Trends, die den deutschen Handel mit China auszubremsen drohen, so das IW. Exportseitig gehe dabei an China hängende Wertschöpfung verloren. Und importseitig setzten sich chinesische Produkte wegen der günstigen Preise verstärkt durch, was nicht nur die Exportfirmen treffe, sondern die Industrie in der Breite. Besonders leide darunter die Autoindustrie, die quasi unter Schock stehe. Aber auch der Maschinenbau stöhnt, heißt es. Und nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 Waren im Gesamtwert von 81,3 Milliarden Euro nach China geliefert, was 9,7 Prozent weniger war als 2024. Zugleich importierte Deutschland 8,8 Prozent mehr chinesische Waren (Gesamtvolumen 170,6 Milliarden Euro).

Elektronik, Optik und Maschinen führen die China-Exportliste an

Die, wie es vom IW heißt, problematische Divergenz zwischen Exporteinbruch und Importzuwachs schlägt sich deshalb auch im daraus resultierenden Rekord-Handelsbilanzdefizit von knapp 90 Milliarden Euro nieder. Offensichtlich sind chinesische Waren sozusagen viel zu billig. Das liegt bekanntlich auch an massiven Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen und eine unterbewertete Währung, wie selbst der Internationale Währungsfonds (IWF) kritisiert. Die Export-Hits aus China heißen derzeit Elektronik, Optik und Maschinen. Rückgänge spüren deutsche Unternehmen auch bei Metallerzeugnissen, Kunststoffprodukten und im Pharmabereich. Allein durch weniger exportierte Autos brach der Export um über 25 Prozent ein, wie betont wird.

Kanzler Merz will beide Volkswirtschaften unterstützen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zu China ausbauen, wie parallel zu erfahren war. Er lege demnach großen Wert darauf, diese zu erhalten und auch zu vertiefen – überall wo das möglich sei. So klang es beim Auftakt seines China-Besuchs bei einem Treffen mit Ministerpräsident Li Qiang in Peking. Der Kanzler betonte auch die Notwendigkeit, auf europäischer Ebene eng mit China zusammenzuarbeiten: „Wir tragen gemeinsam Verantwortung in der Welt und dieser Verantwortung sollten wir auch gemeinsam gerecht werden!“ Es gibt seiner Meinung auch großes Potenzial für weiteres Wachstum beider Volkswirtschaften. Damit das aber ausgeschöpft werden könne, seien offene Gesprächskanäle nötig. Merz kündigte dabei auch Besuche von Fachministern in den nächsten Monaten an. Es werde intensive Gespräche im Verlaufe des Jahres geben. Bis jetzt will man schon gegen Klimawandel und Tierseuchen, sowie bei Fußball- und Tischtennisverbänden weiter kooperieren ...

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