Personalanpassung Maschinenbauer Dürr will 500 Verwaltungsstellen streichen

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Die Dürr AG will sich zum Großteil vom Umwelttechnikgeschäft trennen. Nun folgt der Schritt, die Verwaltung deutlich zu verschlanken, wie die dpa erfahren hat.

Dürr will bekanntlich seine Umwelttechniksparte verkaufen. Deshalb wird in Zukunft weniger Personal in der Verwaltung benötigt, was mit der Streichung von rund 500 Stellen einhergeht ...(Bild:  Dürr)
Dürr will bekanntlich seine Umwelttechniksparte verkaufen. Deshalb wird in Zukunft weniger Personal in der Verwaltung benötigt, was mit der Streichung von rund 500 Stellen einhergeht ...
(Bild: Dürr)

Maßnahmen zu Stellenstreichungen teilte Dürr jüngst mit. Demzufolge will man so jährlich rund 50 Millionen Euro sparen. Erstmals wirksam soll das dann 2027 sein. Das Unternehmen hatte zuvor bereits angekündigt, die Verwaltung schlanker aufstellen zu wollen. Laut Mitteilung blieb außerdem die Nachfrage im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zurück. Die Kundschaft sei verunsichert, was vor allem wegen der andauernden Zollkonflikte der Fall sei. Die Prognose für den Auftragseingang wurde deshalb nach unten korrigiert. Derweil sank der Umsatz im Vorjahresvergleich etwas auf eine Milliarde Euro. Die Marge des operativen Ergebnisses vor Sondereffekten fiel um 0,2 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf das fortgeführte Geschäft, klammern also die Umwelttechnik aus. Denn Ende Juni hatte das Unternehmen die Mehrheit des Geschäfts mit der Umwelttechnik abgegeben. Drei Viertel des Bereichs sollten für rund 250 Millionen Euro an den US-Finanzinvestor Stellex verkauft werden. In dem Bereich entstehen unter anderem Anlagen, die Schadstoffe in der Abluft von Industriebetrieben eliminieren. Diese kommen beispielsweise in der Chemie-, Pharma- und Autobranche zum Einsatz. Im letzten Jahr erzielte die Sparte einen Umsatz von 407 Millionen Euro.

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