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Unterschiedliche Systemarchitekturen für die jeweilige Aufgabe
Unterschiedliche Vernetzungsarchitekturen ermöglichen es, die Systemlösung gezielt auf die jeweilige Automatisierungsaufgabe zuzuschneiden. Denn nicht jede Anlage erfordert die ganz große Lösung. Es geht auch einfacher: So können Visualisierung (HMI), Steuerung (SPS) und Fernwartungsmodul vergleichsweise einfach über Modbus TCP verknüpft werden. Über Modbus oder über Ethercat und Profinet lassen sich dann zum Beispiel sowohl I/O-Baugruppen, als auch Yaskawa-Frequenzumrichter wie A1000 und V1000 direkt an die SPS anbinden.
In einem zweiten Szenario kommuniziert die SPS per Modbus TCP mit einem Motion Controller der Reihe MP. Dieser steuert dann über den hochperformanten Yaskawa-eigenen Mechatrolink-Bus die Servoantriebe wie etwa den Sigma-5. Für komplexe Anlagen stehen zusätzlich auch Ethercat, Profinet und Ethernet als Kommunikationssysteme zur Verfügung. Sowohl Remote I/O-Baugruppen als auch Frequenzumrichter und Servoantriebe lassen sich damit einheitlich über die SPS steuern.
Programmierung von Motoman-Robotern direkt aus der SPS
Auch die Integration von Motoman-Robotern in neue oder bestehende SPS-gesteuerte Anlagen funktioniert ganz einfach: Die Schnittstelle Motoman-Sync erlaubt die Programmierung von Motoman-Industrierobotern direkt aus der SPS. Damit waren schon bisher keine speziellen Robotik-Kenntnisse notwendig. Denn die Programmierung kann komplett in der bekannten SPS-Programmiersprache erfolgen. Speziell für die Einbettung der FS100 in eine Vipa CPU mit Speed7-Technik oder eine Siemens-S7-Steuerung hat Yaskawa Europe die Schnittstelle um eine neue Bibliothek erweitert: die so genannte Motoman-Sync PLC Profinet.
Mit der dieser Bibliothek wird der Programmieraufwand deutlich verringert. Die Implementierung des Roboters in die Gesamtanlage ist damit ebenso einfach wie bei herkömmlichen Servosystemen wie beispielsweise Simotion in der Siemens-S7-Umgebung oder Kinetix in der Allen-Bradley-CLX-Umgebung. Der über Motoman-Sync betriebene Roboter benötigt keine Teachbox, also kein Roboter-Handprogrammiergerät, denn Programmierung und Diagnose lassen sich mit Hilfe der Motoman-Sync PLC Profinet komplett über die SPS abwickeln.
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