Genug auf Halde! E-Flaute zwingt Ford in Kurzarbeit

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Autobauer Ford führt angesichts der schwachen Nachfrage nach Elektroautos Kurzarbeit in Köln ein, so die dpa.

Im Kölner Werk von Ford werden einige Elektroautotypen gebaut. Doch die füllen derzeit nur die Wartebereiche, weil der Absatz schwächelt. Nun hat der Automobilhersteller beschlossen, temporär in Kurzarbeit zu gehen.(Bild:  Ford)
Im Kölner Werk von Ford werden einige Elektroautotypen gebaut. Doch die füllen derzeit nur die Wartebereiche, weil der Absatz schwächelt. Nun hat der Automobilhersteller beschlossen, temporär in Kurzarbeit zu gehen.
(Bild: Ford)

Die deutlich niedriger als erwartete Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, die speziell in Deutschland zu spüren ist, erfordert eine temporäre Anpassung der Produktionsvolumina im Kölner Electric Vehicle Center, wie Ford mitteilt. Das Unternehmen wird bei der Bundesagentur für Arbeit aufgrund der sich rasant verschlechternden Marktbedingungen für E-Autos nun Kurzarbeit beantragen. Die Kurzarbeit soll für insgesamt drei Wochen gelten. Im Kölner Werk laufen die Elektromodelle Explorer und Capri vom Band. Ford produziere davon mehr als man derzeit verkaufen könne. Die Zurückhaltung der Verbraucher bei E-Autos und das Ende der Förderprämien in Deutschland machen bekanntlich allen Autoherstellern zu schaffen. Nicht zuletzt hat Ford bereits im vergangenen Jahr in Köln viele Stellen abgebaut. Waren es 2018 noch rund 20.000 Beschäftigte, so ist die Zahl bisher auf 13.000 geschrumpft.

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