Expertenbeitrag

 Henrik Hasenkamp

Henrik Hasenkamp

CEO und Gründer, gridscale

Datenfilter am Netzwerkrand
Edge Computing auf dem Vormarsch: KI und IoT beschleunigen den Trend

Ein Gastbeitrag von Henrik Hasenkamp 5 min Lesedauer

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Die Edge verspricht, die Bandbreite zu schonen und niedrige Latenzen zu gewährleisten. Damit soll sie die Speicherkosten senken und die Effizienz der Datennutzung im Unternehmen steigern. Doch für die erfolgreiche Implementierung gibt es einiges zu beachten.

Hinter Edge Computing steckt eine verteilte Architektur, mit der Rechenleistung, Speicher und Netzwerkfunktionen in die Nähe der Orte gebracht werden, an denen die Daten erzeugt und die Anwendungen benötigt werden.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Hinter Edge Computing steckt eine verteilte Architektur, mit der Rechenleistung, Speicher und Netzwerkfunktionen in die Nähe der Orte gebracht werden, an denen die Daten erzeugt und die Anwendungen benötigt werden.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ohne Cloud geht es nicht, die meisten Unternehmen nutzen ihre Vorteile jeden Tag: Rechenleistung und Storage werden mit nur einem Klick bereitgestellt und in die bisherige IT-Infrastruktur integriert. Doch durch die verbrauchsorientierte Abrechnung laufen die Kosten bei einigen Einsatzszenarien sehr schnell aus dem Ruder. Dies gilt vor allem dann, wenn permanent größere Datenmengen in die Cloud verschoben werden.

Ein typisches Anwendungsbeispiel dafür ist die regelmäßige Übertragung von Sensordaten der Industrie. Selbst wenn ein einzelner Sensor lediglich wenige Dutzend Bytes pro Minute überträgt, addiert sich diese geringe Anzahl angesichts tausender Sensoren im Dauerbetrieb bereits nach wenigen Tagen zu einer enormen Datenmenge im Gigabyte-Bereich.