Emag Effiziente Wellenbearbeitung mit Wellen-Hart-Bearbeitungsmaschine
Das Wellen-Hart-Bearbeitungsmaschine VTC 315 DS von Emag integriert erstmals alle Endbearbeitungsprozesse von Wellen in einer vertikalen Maschine: CBN-Schleifen, Hartdrehen und Schäldrehen. Der Vorteil dieser Verfahrenskombination liegt auf der Hand. Musste man sich in der Vergangenheit für eines der Verfahren entscheiden, so kann man jetzt mit der VTC 315 DS das jeweils beste Verfahren für die Bearbeitung der Werkstücke nutzen.
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„Wir verfolgen konsequent den Weg der Kombinationsbearbeitung. Unsere Kunden fertigen in der Regel verschiedene Werkstücke auf der Maschine. Je nach Aufgabenstellung wollen wir die beste Fertigungstechnologie anbieten“, sagt Dr. Guido Hegener, Geschäftsführer der EMAG Salach Maschinenfabrik GmbH und verantwortlich für die Schleiftechnik.
Wellen-Hart-Bearbeitungsmaschine VTC 315 DS für Mittel- und Großserien geeignet
Interessant ist die VTC 315 DS laut Hersteller für qualitativ hochwertige Werkstücke, die in der Mittel- bis Großserie hergestellt werden wie Getriebewellen, Rotorwellen, Pumpenwellen, Motorwellen oder Gelenkwellen. Dementsprechend wird auch die Bearbeitungstechnik ausgewählt. Stabile Werkstücke können mit der Schäldrehtechnik bearbeitet werden; dünne, labile Teile per Schleiftechnik. „Damit sind wir flexibel und können die Bearbeitung speziell nach der Fertigungsanforderung auswählen und an diese anpassen“, erläutert Hegener die Vorteile.
Drehen verursacht höhere Kosten als Schleifen
Die Maschine kann sowohl als vollwertige Schleif- oder Drehmaschine als auch als Kombinationsmaschine eingesetzt werden. Bei der Wahl der Fertigungsverfahren müssen neben der Hauptzeit insbesondere die Werkzeugkosten betrachtet werden. Die Stückkosten sind beim Hartdrehen und beim Schäldrehen in der Regel teurer als beim Schleifen, obwohl CBN-Schleifwerkzeuge absolut gesehen sehr teuer sind. Deshalb muss Fallbezogen entschieden werden, welche Fertigungstechnologie eingesetzt wird.
Technikmodule für unterschiedliche Werkstücke
Auch auf die Zukunftsfähigkeit wurde bei der Entwicklung der VTC Wert gelegt, so der Hersteller. Die Wellen-Hart-Bearbeitungsmaschine kann beim Wechsel der Bearbeitungsaufgabe mit geringem Aufwand mit neuen Fertigungstechniken ausgerüstet und damit auch an neue Werkstücke angepasst werden. Dafür stehen zusätzlich zum Hartdrehen, Schäldrehen und Schleifen folgende Technikmodule zur Verfügung: Weichdrehen, Fräsen (Scheibenfräser), Bohren, Wälzfräsen, Simultanschleifen, Unrunddrehen. Damit wird ein flexibler Einsatz der Maschine und eine hohe Anwendungsbreite gewährleistet, so der Hersteller, weil diese Techniken auch miteinander kombiniert in der Maschine eingesetzt werden können.
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