Handelslogistik

Effizientes Palettieren mit dem Packmuster-Generator

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Gewicht und Stapelbarkeit der Packstücke genau berücksichtigen

Was so einfach klingt, bedarf eines ausgefeilten Softwarekonzepts. Die sehr heterogenen Packstücke sollen je nach Geometrie so dicht wie möglich angeordnet und die Paletten so hoch wie möglich aufgebaut werden, damit die Palettenanzahl für jeden Versandauftrag minimiert werden kann. Gewicht und Stapelbarkeit der Packstücke muss genau berechnet und berücksichtigt werden, um die Waren unbeschädigt bis in die Filialen liefern zu können.

Außerdem wird bei der Planung die spezifische Verteilung der Waren beziehungsweise Warengruppen in den jeweiligen Filialen miteinbezogen, damit der Sortieraufwand dort ebenfalls minimiert wird. Weitere Anforderungen ergeben sich aus den unterschiedlichen Verpackungs- und Produktmerkmalen für verschiedene Kunden, Branchen und Märkte. Das betrifft im Lebensmittelbereich etwa die Getränkeindustrie, das Trocken- und das Tiefkühlsortiment sowie das Handling problematischer Verpackungen.

Unterschiedliche Packstücke möglichst vereint auf einer Palette

In der Handelsdistribution unterscheiden sich Packstücke in ihren Abmessungen, Gewichten und Stapelformen, in ihrer Stapelbarkeit und Belastbarkeit sowie nach Waren- beziehungsweise Familiengruppen. Letztere sollen möglichst vereint auf einer Palette angeordnet werden. Die wichtigsten Aspekte für die Packoptimierung im Handel lauten daher:

  • Berücksichtigung unterschiedlicher Belastbarkeiten und Gewichte der Packstücke, um auch bei Ausnutzung des Maximums von Palettenhöhe und Gewicht stabil zu stapeln;
  • Positionierungsgenauigkeit und Stabilität der Packstücke während des gesamten Palettenbauprozesses. Jedes Packstück muss an seiner definierten Position von allein und ohne Einsatz zusätzlicher Hilfsmittel stabil stehen;
  • Realisierung unterschiedlicher Verarbeitungsstrategien, um verschiedene Waren- und Familiengruppen zusammenzufassen;
  • Maximale Stabilität der gebildeten Palette, um Beschädigungen nicht nur auf der Förderanlage, sondern in der gesamten Transportkette bis zur Filiale auszuschließen;
  • Handling problematischer Packstücke, wie etwa große Packstücke mit losem Deckel, leichte Stülpdeckel bei Displayverpackungen oder Mehrwegbehälter, deren Belastbarkeit innerhalb der oberen Tragfläche unterschiedlich ist. Wird bei bestimmten Produkten ein schweres Packstück beispielsweise in dessen Mitte gestellt, würde es in das untere Packstück eintauchen.

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