Under-Automation
Auf Sparflamme automatisiert? Warum sich das Nachrüsten lohnt

Ein Gastbeitrag von Tobias Wölk* 5 min Lesedauer

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Die Automatisierung verspricht Effizienz und Wettbewerbsvorteile, wird dennoch teils stiefmütterlich behandelt. Tobias Wölk von Reichelt Elektronik warnt vor den Gefahren einer unzureichenden Automatisierung.

Laut einer Umfrage von Reichelt Elektronik sind 72 Prozent der deutschen Unternehmen auf die Automatisierung angewiesen, um global bestehen zu können.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Laut einer Umfrage von Reichelt Elektronik sind 72 Prozent der deutschen Unternehmen auf die Automatisierung angewiesen, um global bestehen zu können.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In der heutigen, zunehmend digitalisierten Welt stehen deutsche Industrieunternehmen vor der Herausforderung, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Ein entscheidender Faktor dafür ist die Automatisierung ihrer Prozesse, die nicht nur Effizienzsteigerungen verspricht, sondern auch zur Reduktion von Fehlern und Kosten beitragen kann. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass der Weg zur umfassenden Automatisierung oft steiniger ist als erwartet. Laut einer aktuellen Umfrage von Reichelt Elektronik sind 72 Prozent der befragten Unternehmen davon überzeugt, dass Automatisierung essenziell ist, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Eine schlecht implementierte oder unzureichende Automatisierung kann Unternehmen erheblich schaden, da sie nicht nur bestehende Prozesse ineffizienter macht, sondern auch zu Sicherheitsrisiken führen kann. Hinzu kommt: Wenn Mitarbeiter ungenügend auf neue Technologien vorbereitet werden, nutzen sie diese nicht ausreichend. Das kann letztlich den erhofften Produktivitätsgewinn zunichtemachen. Eine durchdachte und sorgfältige Strategie ist daher unerlässlich, die Herausforderungen der Automatisierung zu überwinden und ihren Mehrwert voll auszuschöpfen.