Gewindefurchende Schrauben
Gewindefurchen in Leichtmetalle ohne Kompromisse

Ein Gastbeitrag von Andreas Blecher 3 min Lesedauer

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Bauteiloptimierung ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Durch den Wegfall bisher typischer Arbeitsgänge wie Bohren, Gewinde schneiden, Reinigen sowie Anpassungen in den Bereichen Werkzeugbeschaffung, Lagerhaltung und kürzere Taktzeiten können die Gesamtkosten einer Verbindung mit dem Einsatz einer gewindefurchenden Schraube um bis zu 30 Prozent reduziert werden.

Die Altracs Xt ist eine selbstfurchende Schraube für den Einsatz in Leichtmetallen. (Bild:  Ejot)
Die Altracs Xt ist eine selbstfurchende Schraube für den Einsatz in Leichtmetallen.
(Bild: Ejot)

Aufgrund dieser wirtschaftlichen Vorteile gewinnt das „Gewindefurchen in Leichtmetalle“ zunehmend an Bedeutung, insbesondere bei anspruchsvollen konstruktiven Gegebenheiten. Im Markt haben sich hierbei zwei unterschiedliche Schraubenkonzepte etabliert, die sich in wesentlichen Punkten unterscheiden: Der eine Schraubentyp zielt darauf ab, in einer gegebenen Verbindung über ein besonders niedriges Eindrehmoment (Drehmoment zum Erreichen der Kopfauflage) zu verfügen und dabei noch ein sicheres Verschrauben zu gewährleisten. Dies wird dadurch erreicht, dass das Schraubengewinde nicht vollumfänglich vorhanden ist. Damit wird die Kontaktfläche mit dem beim Einschrauben geformten Muttergewinde reduziert, wodurch die Gesamtreibung verkleinert wird. Der Nachteil eines solchen Konzeptes lässt sich leicht erahnen: Durch den verminderten Traganteil des Gewindes sinkt die mechanische Stabilität und die erreichbare Vorspannkraft der gesamten Verbindung. Die Verbindungssicherheit wird damit dem Vorteil einer leichteren Verschraubbarkeit untergeordnet.

Demgegenüber steht die Altracs-Produktfamilie des Verbindungstechnik-Spezialisten Ejot. Durch einen kreisrunden, voll tragenden Querschnitt in Kombination mit einer speziellen, auf den Einsatz in Leichtmetalle hin optimierten 33-Grad-Gewindeflanke lassen sich höchste Vorspannkräfte und Verbindungsfestigkeiten auf dem Niveau einer metrischen Schraubverbindung (Festigkeitsklasse 10.9) erreichen.

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