BW Hydraulik Eilgang-Vorschub-Einheit optimiert Bewegungsabläufe

Redakteur: Rüdiger Kroh

Ein Rennfahrer, der mit gleichförmiger Geschwindigkeit von A nach B fährt, wird keine Erfolge feiern. Die kontrollierte Beschleunigung auf eine geplante Endgeschwindigkeit und die sichere Verzögerung

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Ein Rennfahrer, der mit gleichförmiger Geschwindigkeit von A nach B fährt, wird keine Erfolge feiern. Die kontrollierte Beschleunigung auf eine geplante Endgeschwindigkeit und die sichere Verzögerung ermöglichen eine zeitliche Optimierung. Diese Aufgaben erledigt bei hydraulischen Antrieben die EVE von BW Hydraulik mit einfachen und zuverlässigen Komponenten – ohne elektrische Proportionaltechnik.

Die EVE ist als Zwischenplattengerät (NG 6 - NG 10) ausgeführt und kann unter jedem Normventil eingesetzt werden. Die elektrische Installation ist minimal – da lediglich ein integriertes 4/2 Wegeventil (y3) angesteuert werden muss. Mit diesem Ventil wird (spannungslos) der Minimaldurchfluss und (Spannung) der Maximaldurchfluss angewählt. Jeder Durchflusswert kann an den Hubverstellungen „Vorschub“ und „Eilgang“ feinfühlig eingestellt werden. Über den Regelkolben hat die EVE eine besonders konstante Kennlinie und ermöglicht die reproduzierbare Einstellung der gewünschten Werte für Qmin. und Qmax.

Mittels mechanischer Einstellung „Stellzeit“ (Rampe) wird die Zeit bestimmt, in der von dem eingestellten Minimaldurchfluss auf den gewählten Maximaldurchfluss (oder umgekehrt) geregelt wird. Diese Regelung führt zu einer exakten und reproduzierbaren Beschleunigung bzw. Verzögerung des Antriebselementes.

In Verbindung mit den beiden Durchflusswerten lassen sich Bewegungen zeitlich optimieren und auf die Erfordernisse einstellen. Zusätzlich werden die beteiligten Elemente durch den weichen Bewegungsablauf geschützt.

Die EVE kann für lineare und rotative Antriebe eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Möglichkeit zur Nachrüstung – auch bei bereits bestehenden Antrieben, da die elektrische Installation mit geringem Aufwand realisiert werden kann.

20.09.2005

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