Herausforderung Messtechnik

Ein halbes Dutzend Innovationen aus dem Hause Micro-Epsilon

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Sensibler Farbsensor blickt durch das Schauglas des Granulatförderers

Die Veredelung von Polyamid erfolgt per Extrusion und Stranggranulierung. Es entstehen dabei verschiedene Produktgruppen, die nach ihren Spezifikationen einen bestimmten Farbwert einhalten müssen. Damit die Lieferfähigkeit aufrecht erhalten wird, greifen Unternehmen aber häufig auf Polyamide verschiedener Hersteller und Qualitäten zurück. Besonderer Prüfbedarf besteht dann, wenn das Rohmaterial nachgefärbt und Mischverhältnisse angepasst werden müssen. Aber auch bei möglichen Störungen im Prozess, bei denen sich die Farbe des Kunststoffs ändern kann, ist Messen erforderlich. Sonst droht die Produktion eines nicht spezifikationsgerechten Produktes. Dem Problem kann man begegnen, so Micro-Epsilon. Denn zur Detektion der schwankenden Farbwerte am Granulat kann ein „True Color“-Farbsensor der Serie „Colorsensor CFO200“ eingesetzt werden. Der Sensor misst nämlich die Farbe des Granulats durch ein Schauglas im Saugkasten der Fertigproduktförderung und erkennt dabei auch kleinste Farbabweichungen (∆E < 1) zum angelernten Referenzwert zuverlässig, wie Micro-Epsilon betont. Die erfassten Werte lassen sich anschließend direkt vom Sensor über einen Signalausgang an eine übergeordnete Steuerung weiterleiten.

Moderne Sensoren sorgen für mehr Sicherheit im Schienen- & Bahnverkehr

Die immer höhere Auslastung der Schienennetze und entsprechender Fahrzeuge führt laut Micro-Epsilon dazu, dass Messungen regelmäßig, zuverlässig und hochgenau durchgeführt werden müssen. Die passenden Sensoren des Unternehmens tragen also wesentlich zur Sicherheit und Stabilität von Triebwagen, Wagons, Radreifen, Bremsen und Schienen bei. In diesem Sektor werden sie unter anderem zur Erfassung von Radreifenprofilen, Neigungswinkeln, Schwingungen, Schienenprofilen, Lagerspalten in Achslagern, Hubhöhen sowie auch dem Schienenverschleiß an Hochgeschwindigkeitstrassen eingesetzt, wie Micro-Epsilon betont.

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Gemessen wird mit unterschiedlichen Messprinzipien. Dazu gehören induktiven Sensoren, Wirbelstromsensoren, Laserscanner und Neigungs- sowie Beschleunigungssensoren. Oft, heißt es, müssen diese Sensoren auch bei widrigsten Bedingungen mit Witterung, Schleifstaub und Vibrationen exakte Ergebnisse liefern. Doch mit Wirbelstromsensoren „EddyNCDT“ kann etwa der Ölspalt in Achslagern von Hochgeschwindigkeitszügen permanent zuverlässig geprüft werden. Und Lasersensoren erfassen unter anderem die Profilsätze ganzer Züge vorbeugend, wodurch sich die Wartungstermine für die Reprofilierung festlegen lassen. Robuste magnetinduktive Sensoren sind in diesem Anwendungsfeld für den Außenbereich prädestiniert und liefern langzeitstabile Messergebnisse. Das ließe Aussagen über die Bewegung und Verformung von Betonschwellen in Kurven zu, deren Belastung besonders in vielbefahrenen Kurven sehr hoch sei. Und induktive Wegsensoren der Serie „Indusensor EDS“ werden in Hochgeschwindigkeitszüge integriert, um die Neigung des Wagenkastens zu messen. Dadurch lässt sich die Wirkung der seitlichen Beschleunigungskräfte auf die Reisenden reduzieren, wie Micro-Epsilon erklärt. Und zum guten Schluss noch eine Innovation für die Arbeit mit autonomen Transportfahrzeugen ...

So kann man autonome Transportsysteme sicher in Position bringen

Um fahrerlose Transportsysteme (FTS) und autonome mobile Roboter (AMR) kollisionsfrei zu positionieren, empfiehlt Micro-Epsilon Lasersensoren der Reihe „OptoNCDT 1220“. Diese Sensoren messen nämlich den Abstand zu einem Codeband, was eine exakte Positionierung des autonomen Fahrzeugs ermöglicht. Sensoren dieser Baureihe unterstützen außerdem die kollisionsfreie Positionierung von AMR und FTS mit Mecanum-Rädern, wie der Anbieter anmerkt. Die kompakten Lasersensoren haben einen Messbereich von 500 Millimeter und werden am FTS respektive am AMR montiert. Sie messen präzise den Abstand zu einem metrischen Codeband, was anschließend von einer PGV-Kamera ausgewertet wird. Durch den ermittelten Abstandswert der Lasersensoren kann die PGV-Kamera das Codeband zuverlässig lesen und die genaue Position des FTS beziehungsweise AMR entschlüsseln. Das sorge dafür, dass das autonome Fahrzeug kollisionsfrei seitlich andocken könne.

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