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IST Austria

Eine Gussform für die Gussform vereinfacht das Formgießen

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Gegossene Exponate machen Kunst erfühl- oder gar eßbar

Die Forscher erwarten, dass sich ihre Methode bei kleinen Serien als sehr nützlich erweisen wird, etwa im Schmuckdesign oder im Kunstsektor. „Wenn man nicht gerade Millionen von Exemplaren produziert, dann rechnet sich diese Alternative“, so Thomas Alderighi von ISTI-CNR, der erste Autor zu dieser Studie, der zwei Monate als Praktikant am IST Austria in der Arbeitsgruppe von Bernd Bickel verbracht hat. „Die Produktion einer kleinen Anzahl von Replikaten für Museen könnte ein interessantes Anwendungsgebiet sein“, merkt Paolo Cignoni, Forschungsdirektor bei ISTI-CNR, an. Diese Replikate könnten von Besuchern berührt werden, was zu einem intensiveren Erleben der Ausstellung führen könne.

Die Silikonformteile können außerdem dazu verwendet werden, um exakte Replikate auch aus einer Vielzahl von verschiedenen Materialien zu erzeugen – sowohl aus traditionellen Werkstoffen, wie verschiedenen Arten von Harzen, aber auch aus unkonventionelleren Materialarten, wie etwa Schokolade oder Eis, so die Meinung der Forscher über zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der Metamold-Methode.

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