Konsens! Gewerkschaft und nordwestdeutscher Stahlsektor sind sich einig

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

In den Tarifverhandlungen für die nordwestdeutsche Stahlindustrie haben sich Arbeitgeber und IG Metall geeinigt und ein gemeinsam akzeptiertes Ergebnis erreicht.

Nach vier Verhandlungsrunden, in denen man das Eisen für die neuen Tarife im nordwestdeutschen Stahlsektor geschmiedet hat, ist man sich jetzt endlich einig geworden, obwohl die Stahlindustrie derzeit allgemein nichts zu Lachen hat ...(Bild:  Glücksschmied)
Nach vier Verhandlungsrunden, in denen man das Eisen für die neuen Tarife im nordwestdeutschen Stahlsektor geschmiedet hat, ist man sich jetzt endlich einig geworden, obwohl die Stahlindustrie derzeit allgemein nichts zu Lachen hat ...
(Bild: Glücksschmied)

Die Friedenspflicht war um Mitternacht ausgelaufen. Die Gewerkschaft hatte mit Warnstreiks gedroht. Doch wie nach den Verhandlungen zwischen den Arbeitgebervertretern des nordwestdeutschen Stahlsektors und der Gewerkschaft bekannt wurde, erhalten die Beschäftigten zum 1. Januar 2026 eine Entgelterhöhung von 1,75 Prozent. Auch steigt demnach die Auszubildendenvergütung um 75 Euro im Monat überproportional, heißt es weiter. Laut IG Metall wurden zudem die Tarifverträge zur Beschäftigungssicherung, Werkverträgen und Altersteilzeit verlängert. Darin sei unter anderem die Übernahme der Auszubildenden, Arbeitszeitabsenkung auf bis zu 28 Stunden mit Teilentgeltausgleich, Arbeitszeitkonten beziehungsweise die Altersteilzeit geregelt. Das Ergebnis trage der besonderen Situation im Stahl Rechnung. Doch das Tarifergebnis strapaziere auch die Leistungsfähigkeit der Industrie erheblich. Der Tarifvertrag läuft dann bis zum 31. Dezember 2026. Das Ergebnis steht aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifkommission sowie des IG-Metall-Vorstandes.

Best Practices für den Mittelstand

Lohnkosten im Aufwind

Industrial Benchmark Summit

Steigende Lohnkosten entwickeln sich zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für die Industrie. Besonders energieintensive und personalintensive Branchen stehen unter Druck, da Tarifsteigerungen, Inflationsanpassungen und Fachkräftemangel die Personalausgaben spürbar erhöhen. Dr. Alexander Bourzutschky (im Bild) und Alexander von Chrzanowski zeigen in ihrem Vortrag, welche rechtlichen Wege es zur Kostenoptimierung gibt. Verpassen Sie nicht den Vortrag und das anschließende FAQ am 15. Oktober beim Industrial Benchmark Summit in Würzburg.

(ID:50576173)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung