Familienfreundlicher Betrieb Ejot erhält Roswith-Oerter-Arbeitnehmerpreis der CDA

Redakteur: Stéphane Itasse

Der Verbindungstechnik-Hersteller Ejot, Bad Berleburg, hat als familienfreundlicher Betrieb den Roswith-Oerter-Arbeitnehmerpreis der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft erhalten. Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, hob bei der Preisverleihung die Bedeutung motivierter Mitarbeiter für den Mittelstand hervor.

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„Mittelständler wissen, was ihr wichtigstes Kapital ist: das Wissen und die Motivation ihrer Mitarbeiter“, sagte der Staatssekretär laut Mitteilung des Unternehmens. Der derzeit spürbare Aufschwung und der Erfolg Deutschlands auf den Weltmärkten sei der Innovationskraft der Betriebe und der Bereitschaft der Arbeitnehmer, wieder länger zu arbeiten, zu verdanken und mittelständische Unternehmen zeichne das Bestreben aus, an ihrem „Geburtsstandorten“ wenn eben möglich festzuhalten.

Aus- und Weiterbildung sowie Altersvorsorge betont

In Ihren Grußworten fanden sowohl Landrat Paul Breuer auch als die verschiedenen Funktionsträger der regionalen CDA und CDU lobende Worte für Ejot. Herausgestellt wurde das Engagement des Unternehmens bei der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Anerkannt wurde ebenfalls das Bemühen um die betriebliche Altersvorsorge bei Ejot, die Seneca genannt wird.

Bei seinen Dankesworten verwies Geschäftsführer Christian F. Kocherscheidt darauf, dass alle diese Maßnahmen einen ganz pragmatischen Hintergrund haben und sich mehr oder weniger von selbst ergeben hätten. Kocherscheidt: „Das Unternehmen beschäftigt beispielsweise viele junge Frauen im Vertriebsinnendienst, weil sie sich im Vergleich zu männlichen Mitbewerbern als qualifizierter erwiesen haben.“

Mitarbeiterbindung zahlt sich aus

Den Kontakt zu diesen Mitarbeiterinnen mit Antritt des Mutterschaftsurlaubs nicht abreißen zu lassen, habe etwas mit Eigennutz zu tun, sagte der Geschäftsführer weiter: „Wenn Ejot den jungen Müttern etwa Urlaubsvertretungen anbietet, erspart sich das Unternehmen die Einarbeitung von Aushilfen, denen es natürlich an der Produktkenntnis fehlt.“

Roswith Oerter, nach dem dieser Preis benannt ist, war viele Jahre Vorsitzender der CDA Siegerland Wittgenstein und in besonderem Maße darum bemüht, die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft nicht als Einbahnstraße zu verstehen, das heißt, dass das soziale Umfeld für den Arbeitnehmer stimmen muss und er nicht Gefahr läuft, kurzfristig ausschließlich wirtschaftlichen Überlegungen seines Unternehmens geopfert zu werden.

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