Konstruktion

Elektronisches Planungssystem garantiert totale Kosten- und Fertigungsübersicht

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Die nicht verbrauchten Materialien werden ins Hochregal zurück gewogen. So wird die Differenz zwischen geplantem und tatsächlichem Materialverbrauch eines Fertigungsauftrages ermittelt. Über eine Schnittstelle werden die Lagerbestände der bewegten Rohmaterialien mit denen im ERP-System in praxisgerechten Intervallen abgeglichen. So ist sofort ersichtlich, welche Materialien verfügbar sind.

Die Materialverbräuche exakt im Blick

Nach entsprechenden automatischen Dispositionsläufen bestellt der Einkauf dann die notwendigen Bedarfe. Dabei ist es unerheblich, ob Neuware über Einzelbestellungen oder Rahmenabrufe geordert wird. Bei Dreeskornfeld hat man die Materialverbräuche exakt im Blick. Auf hochmodernen CNC-Abkantpressen können im Gesenkbiegeverfahren alle gängigen Stahlsorten von Baustahl bis Edelstahl oder auch Aluminium verarbeitet werden.

Bei einer Abkantlänge bis zu 4 m und einer Presskraft zwischen 50 und 400 t können große und schwere Bauteile und ebenso auch Kleinteile präzise mit der entsprechenden, teilespezifischen Genauigkeit gefertigt werden. Selbst Bauteile mit hohem Anspruch an eine dekorative, makellose Oberfläche werden sicher und routiniert gefertigt. Und das selbstverständlich in kleiner wie in großer Stückzahl.

Komplexe Werkstücke mit Roboter-Biegezellen automatisiert fertigen

Mit modernen, innovativen Roboter-Biegezellen hat man sich bei Dreeskornfeld auf die automatische Herstellung kleinerer, komplexer Werkstücke spezialisiert. Es handelt sich dabei um die derzeit schnellsten Roboterzellen am Markt. Durch den Einsatz von zwei Robotern – der erste übernimmt die Tätigkeit des Biegens, der zweite das Be- und Entladen – ergeben sich beispiellos kurze Zykluszeiten mit einem hohen Maß an Präzision und Wiederholgenauigkeit.

Bei zeitweise bis zu 1200 aktiven Fremdfertigungsaufträgen im System ist man seitens Drekos froh, auf Infor COM umgestellt zu haben. „Ohne Infor hätten wir bei den Wachstumsraten in den letzten Jahren heute keinerlei Überblick über den Fertigungsstand, insbesondere bei den Fremdfertigungen“, berichtet Holger Höhmann. „Es kommen nicht nur automatisch alle Fertigungspapiere, Bestellvorschläge oder Bestellungen aus dem System – auch die Bestände und der Bearbeitungsstatus sind auf Knopfdruck sofort ersichtlich“, weiß der Projektverantwortliche von Dreeskornfeld.

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