Messe EMO blickt auf ihre 50-jährige Geschichte zurück

Quelle: Pressemitteilung Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. 3 min Lesedauer

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Im August 2024 ist mit dem Versand der Anmeldeunterlagen für die EMO Hannover 2025 der Startschussgefallen. Die vom 22. bis 26. September stattfindende Weltleitmesse der Produktionstechnologie feiert ein bedeutendes Jubiläum.

Die Besucher strömen auf die 2. EMO Messe in Hannover. (Bild:  Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.)
Die Besucher strömen auf die 2. EMO Messe in Hannover.
(Bild: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.)

„Seit einem halben Jahrhundert bringt die EMO die richtigen Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zusammen“, betont Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO.

Unter dem Motto „Innovative Manufacturing“ bildet die Messe die gesamte Wertschöpfungskette dieser Branche ab. Dazu gehören Werkzeugmaschinen, Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, automatisierter Materialfluss und vieles mehr. Als Impulsgeber für neue Produkte, Fertigungslösungen und Serviceleistungen ist die EMO weltweit führend. Marktführer aus 45 Ländern stellten 2023 aus, die Fachbesucher kamen aus rund 140 Ländern.

Schon vor 50 Jahren hatte die Messe den Anspruch, Kunden dazu zu begeistern, das eigene Netzwerk auszubauen. Damals wurde sie vom europäischen Dachverband der Werkzeugmaschinenindustrie Cecimo unter maßgeblicher Mitwirkung des Verein Deutscher Werkzeugfabriken (VDW) in einer wirtschaftlich schwierigen Phase ins Leben gerufen.

EMO-Start 1975 in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Denn die Weltkonjunktur hatte in den 70er-Jahren durch strukturelle Umbrüche entscheidend an Kraft verloren. Eine hohe Inflation, hohe Zinsen und steigende Arbeitslosenzahlen führten zu einer ausgeprägten Depression und niedrigem Wachstum mit zugleich starken Preissteigerungen. Eine Erholung erhofften sich die einzelnen Wirtschaftszweige durch Innovationen und damit verbunden einer steigenden Investitionsquote.

Doch der Werkzeugmaschinenbau, der damals wie heute für anspruchsvolle Investitionsgüter stand und diese Ansprüche am ehesten erfüllen konnte, war – ebenso wie die meisten Bereiche des Maschinenbaus – in einer angespannten Lage. Trotz dieser kritischen Situation hielten die europäischen Branchenverbände an dem schon länger beschlossenen Start der so genannten ersten EMO-Ausstellungsrunde fest.

1975 startete die erste EMO in Paris. Neben den überwiegend westeuropäischen Ausstellern waren 114 Hersteller aus Osteuropa und anderen Erdteilen vertreten.

Erstmals Aussteller aus anderen Kontinenten

Das Besondere an der neuen Messe: Aussteller von anderen Kontinenten waren ein Novum. Dem vorausgegangen war eine intensive und lange Diskussion um die weltweite Öffnung der seit 1951 veranstalteten EEMO, der Exposition Européenne de Machines-Outils mit rein europäischer Beteiligung.

Der VDW setzte sich damals vehement für eine weitere Internationalisierung der Messe ein und einigte sich schließlich mit Cecimo darauf, auch Aussteller aus anderen Teilen der Welt zuzulassen. Damit einher ging die Umbenennung der Messe: Die Exposition Mondiale de la Machine-Outil, die Weltausstellung für Werkzeugmaschinen, kurz EMO, wurde aus der Taufe gehoben.

Gerungen wurde zuvor auch um die Wahl der Veranstaltungsorte. War die ursprüngliche Reihenfolge im Turnus von zwei Jahren noch Paris – Hannover – Mailand – Hannover, so findet die EMO seit 2005 im Zyklus Hannover – Hannover – Mailand statt.

In Deutschland feierte die EMO 1977 ihre Premiere. Während sich bei der ersten Messe zwei Jahre zuvor fast 1.400 Aussteller aus der ganzen Welt rund 94.000 Quadratmeter Nettoausstellungsfläche teilten, waren das bei der zweiten Veranstaltung in Hannover schon gut 1.600 Aussteller, die sich auf einer Nettoausstellungsfläche von knapp 117.000 Quadratmetern präsentierten. Aussteller aus 27 Nationen, neben den ost- und westeuropäischen Ländern vor allem die USA und Japan sowie Schwellenländer, stellten ihre Innovationen vor.

Kontinuierliches Wachstum auch in den Folgejahren

Dieser Trend verfestigte sich weiterhin. Vier Jahre nach der ersten EMO in Hannover verzeichnete die Messe erneut eine Rekordbeteiligung. 1981 waren es bereits 1.845 Aussteller, die mit ihren Ständen mehr als 140.000 Quadratmeter belegten. Darunter waren 234 Unternehmen aus 21 Ländern, die nicht aus Westeuropa stammten.

Wiederum vier Jahre später wuchs die EMO 1985 in Hannover weiter auf eine Ausstellungsfläche von rund 160.000 Quadratmetern. Gut die Hälfte davon belegten Unternehmen aus Deutschland.

Die positive Entwicklung reicht bis heute. Bei der letzten EMO 2023 in Hannover präsentierten sich rund 1.850 Aussteller in 15 Hallen auf 235.000 Quadratmetern. Gut 70 Prozent der Firmen stammten aus 45 verschiedenen Ländern, darunter China, Italien, der Schweiz und Japan. Rund ein Drittel der etwa 92.000 Fachbesucher reiste aus Asien an. Trotz der wirtschaftlich angespannten Lage sei die Stimmung gut gewesen.

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Zuversicht für die Jubiläums-Messe 2025

Das ist auch das Ziel für die EMO 2025, die dann seit 50 Jahren die passenden Antworten auf alle Fragen der Produktionstechnologie geben will. Im Mittelpunkt werden die Themen Automation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung stehen.

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