Das EMO-Resümee

Das ist das Fazit zur Jubiläums-EMO in Hannover

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Schnittstellen helfen beim Digitalisieren und nachhaltigem Handeln

Über ein Drittel der Fachbesucher wollen offensichtlich auch Neues zu Digitalisierung und KI erfahren. „Wir sehen den Mehrwert der KI in den Prozessen, in denen alle Möglichkeiten zur Verarbeitung von Daten aus den Sensoren genutzt werden. Dafür ist KI nützlich und verbessert die Qualität in der Fabrik“, registriert Jan Otoupakik, CEO von „4dot Mechatronics“, einem Start-up aus Tschechien. Das spiegle auch der Zuspruch bei den P.O.P Talks wider, die täglich auf der erstmals zentralen angelegten Innovation Stage geführt wurden, um zahlreiche Aspekte der künstlichen Intelligenz und ihren Möglichkeiten für die moderne Produktion zu erörtern. Automatisierung, Digitalisierung und KI sorgten demnach für die Steigerung der Produktivität, Effizienz und Qualität. Das erhöhe automatisch auch die Nachhaltigkeit in der Produktion, heißt es dazu. Und zwar dann, wenn so etwa Energie- und Materialeffizienz vorangetrieben werden. Und in der Forschung und beim Nachwuchs steht Nachhaltigkeit auch hoch im Kurs. Professor Berend Denkena von der Leibniz Universität Hannover informiert: „Wir arbeiten an verschiedenen Möglichkeiten. Ein sehr wichtiges Beispiel ist die Reduzierung des Energiebedarfs der Produktionssysteme – etwa durch den Kühlmittelfluss, wobei nur so viel Medium wie nötig und nicht so viel wie möglich angewendet wird, wie in der Vergangenheit.“ Dadurch könne man bis zu 95 Prozent der Pumpenergie, der elektrischen Energie und bis zu 60 Prozent des gesamten Energiebedarfs eines so ausgerüsteten Produktionssystems einsparen.

Führungskräfte schätzen die Messe EMO als ideale Plattform

Einmal mehr habe sich die EMO als Top-Plattform für Führungskräfte und Einkäufer aus aller Welt bewiesen. In der Besucherbefragung gaben nämlich über 50 Prozent der Befragten an, zum Top-Management oder mittleren Management zugehören. Sie haben auch die Entscheidungskompetenz für Beschaffungen, wie der VDW anmerkt.

Insgesamt haben 93 Prozent der Besucher ihre Ziele außerdem erreicht. Und 98 Prozent bewerten die EMO mit den Noten sehr gut bis befriedigend. Das decke sich mit dem Urteil der Aussteller. Irene Bader, Vorständin beim deutsch-japanischen Unternehmen DMG Mori, dazu: „Was wir 2025 auf der EMO präsentiert haben, ist ein Blick in die Zukunft der Fertigung. Die Begeisterung und das wertvolle Feedback haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für echte Innovation ist.“ Und German Wankmiller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Grob-Werke, legt noch einen nach: „Wir sind mit dem Verlauf der 50. EMO insgesamt zufrieden. Trotz der aktuell herausfordernden Marktsituation hat uns das Event positiv überrascht!“ Das Besucheraufkommen und die Qualität der Gespräche seien durchwegs positiv zu bewerten und man habe wichtige Impulse für die nächsten Monate zu feiern.

(Wie immer nach zwei EMO-Messen in Deutschland, wird die nächste Ausgabe wieder in Mailand stattfinden. Und zwar als EMO Milano, die vom 4. bis 8. Oktober 2027 ihre Tore offen hält)

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