Datenübertragung
Energie und Daten mit Nearfi drahtlos übertragen

Ein Gastbeitrag von Benjamin Fiene, Produktmarketing Communication Interfaces, Phoenix Contact 4 min Lesedauer

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Wo Energie oder Daten von stationären auf rotierende Systeme übertragen werden, sind Schleifringe im Einsatz. Doch mechanischer Verschleiß, begrenzte Lebensdauer und Einschränkungen bei hohen Datenraten setzen ihnen Grenzen. Die Nearfi-Technologie verspricht Abhilfe.

Mit Nearfi-Technologie zu geringeren Kosten und höherer Verfügbarkeit.(Bild:  Phoenix Contact)
Mit Nearfi-Technologie zu geringeren Kosten und höherer Verfügbarkeit.
(Bild: Phoenix Contact)

Die Geschichte der Schleifringe beginnt mit den Anfängen der Elektrotechnik im 19. Jahrhundert. Schon früh wurde die Notwendigkeit erkannt, elektrische Energie und Signale zwischen rotierenden und stationären Komponenten weiterzuleiten – etwa in Generatoren, Elektromotoren oder frühen Rundfunkanlagen. Die Lösung: Schleifringe, bestehend aus rotierenden Metallringen und feststehenden Bürsten, die den Stromfluss erlauben. Mit dem technischen Fortschritt wurden Schleifringe immer kompakter, leistungsfähiger und vielseitiger – von der Industrieautomation über Windenergieanlagen bis hin zur Medizintechnik. Trotz ihrer weiten Verbreitung blieben allerdings Herausforderungen wie Verschleiß, Wartungsaufwand und begrenzte Datenübertragungsraten bestehen.

Eine Lösung bietet hier der kontaktlose Austausch von Energie und Daten über einen Luftspalt. Dieser Ansatz ermöglicht nicht nur verschleiß- und wartungsfreie Verbindungen, sondern sogar eine Kommunikation durch Glaswände oder andere nichtleitende Medien. Damit ergeben sich vielfältige Anwendungsoptionen. Bei Nearfi handelt es sich um eine kontaktlose Echtzeit-Übertragungstechnologie von Phoenix Contact, mit der Energie und Daten über einen Luftspalt im Zentimeterbereich ausgetauscht werden können.