Sparsamer zerspanen Energieeffiziente Fertigung – Einsparpotenziale bei Werkzeugmaschinen
Anbieter zum Thema
Forscher am IFW in Hannover arbeiten daran, dass Werkzeugmaschinen im Betrieb sparsamer werden. Diese Anstrengungen sollen mit Blick auf steigende Energiekosten produzierenden Unternehmen helfen.
In den letzten Jahrzehnten ist der Energiebedarf von Werkzeugmaschinen stetig gestiegen. Grund hierfür ist, dass die Werkzeugmaschinen mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet wurden, um die Fertigungsgenauigkeit und Produktivität weiter zu steigern. Als eine besondere Herausforderung für Fertigungsbetriebe kommt hinzu, dass die Energiekosten – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise – stark gestiegen sind. Somit nimmt die Identifizierung von Energieeinsparmaßnahmen und deren Umsetzung für Fertigungsbetriebe aus wirtschaftlicher Sicht mittlerweile einen hohen Stellenwert ein.
Auch aus gesetzlicher Sicht steigt der Handlungsdruck für die Betriebe. Denn das im Jahr 2023 beschlossene Energieeffizienzgesetz verpflichtet Unternehmen ab einem Gesamtenergiebedarf von 2,5 GWh ab dem Jahr 2024 dazu, Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen [BWK23]. Aufgrund der gesetzlichen Pflichten müssen die Unternehmen daher zukünftig gezielt die größten Potenziale zur Energieeinsparung in der eigenen Fertigung identifizieren, um den Energiebedarf mit geeigneten Maßnahmen zu senken. In Forschungs- und Industrieprojekten befasst sich das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover mit der Messung des Energiebedarfs sowie der Identifikation von Einsparpotenzialen.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen