Rittal

Energieeffiziente Schaltschrankkühlung

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Qualität der Zulieferer spricht für den Standort Italien

Der Markt schätze es, was Salvagnini anbiete, ist sich Banuzzi sicher, deshalb sei der Umsatz im vergangenen Jahr auch so stark gestiegen. Mit 1500 Mitarbeitern habe Salvagnini so einen Umsatz von 320 Mio. Euro erzielt. Das Unternehmen produziert in vier Produktionsstätten – in Ennsdorf in der Nähe von Linz (Österreich), Cincinnati (USA), Avellino und Sarego (beide Italien) – und beliefert 159 Branchen; dies reiche von der Automobilbranche bis hin zu Herstellern von Safes.

Selbstverständlich habe man sich auch in China umgesehen, um dort einen Produktionsstandort zu finden. Wegen der Qualität der Zulieferer habe man sich letztendlich doch für Italien entschieden. Was die Zusammenarbeit mit Rittal so interessant mache, sei das große Angebot an Lösungen, die internationalen Zertifizierungen der Produkte und auch der internationale Support, den Rittal biete. Denn für Bonuzzi steht fest: „Der Service wird immer wichtiger.“ Selbst unterhalte man weltweit 29 Servicezentren.

Kontaktlose Informationsweitergabe auf Mobilgeräte ist möglich

Für den Einsatz der energieeffizienten Kühlgeräte Blue e+ von Rittal spricht laut Bonuzzi die enorme Energieeinsparung. Denn das sei für Salvagnini ein sehr wichtiger Aspekt. Bonuzzi erläutert: „Im Jahr 2000 haben wir bei den Biegezentren noch einen Energieverbrauch von 45 kW gehabt, jetzt liegt dieser bei den aktuellen Geräten nur noch bei 10 kW!“ Deshalb werde man auch zukünftig die noch effizienteren Kühlgeräte Blue e+ von Rittal verwenden.

Der Einsatz der Kühlgeräte werde immer wichtiger, bestätigt Bonuzzi: „Heute fragen die Kunden nach Maschinen, die auch bei Temperaturen von 50 °C sicher arbeiten sollen.“ Und dies sei ohne Kühlung der Elektronik gar nicht möglich. An Einsatzorten wie Mexiko, Indien und Asien sei die Schaltschrankkühlung deshalb ein Muss.

Wie effizient die Kühlgeräte arbeiten, das bestätigen – laut Dr.-Ing. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung von Rittal – auch andere Unternehmen, die die Kühlgeräte von Rittal einsetzen: Der Automobilproduzent Daimler habe damit 91,2 %, Audi 79,4 %,Volkswagen 76,3 % und Renault 53 % einsparen können. Selbst das sehr effizient aufgebaute Werk von Volvo meldete einen Rückgang von 17,1 %. Ähnlich sei dies auch bei Werkzeugmaschinen-Herstellern gewesen.

„Die Energieeinsparungen lagen immer im Bereich von 75 %.“ Das Besondere der Kühlgeräte sei auch die genaue Regelung. Steffen erläutert: „Die Kühleinheiten sorgen für eine konstante Temperatur im Schaltschrank. Die Hysterese geht bei diesen Geräten gegen null. Das trägt zu einer hohen Lebensdauer der Bauteile bei, die gekühlt werden sollen.“ Früher habe die Hysterese bei 5 K gelegen. Womit die Bauteile natürlich einem gewissen Temperaturstress ausgesetzt waren.

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