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Richtiges Messen spart Energie an der Werkzeugmaschine

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Zusammenfassende Überlegungen und Danksagung

Die Untersuchungen am IFW zeigen einen brauchbaren Weg, wie der Energieverbrauch in Werkzeugmaschinen standardisiert gemessen werden kann. Auch zeigt sich, dass erhebliches Einsparpotenzial durch die bedarfsgerechte Regelung des Kühlsystems für die Antriebe vorhanden und ausgenutzt werden kann. Im Endeffekt hat eine sinnvoll geregelte WZM-Antriebskühlung zur Folge, dass quasi umgerechnet der Energiebedarf eines Single-Haushalts – ohne Einbußen bei der Bearbeitungsqualität – eingespart werden kann. Die Ausgangslage für die Analyse von Energieeinsparpotenzialen und für die Anpassung an der Werkzeugmaschine ist dabei immer die Messung des Energieverbrauchs in der ursprünglichen Konfiguration. Dazu werden anhand des Abgleichs der einzelnen Messstellen zur Hauptversorgung relevante Energieverbraucher mit Einsparpotenzial identifiziert. Danach können die gefundenen Energieverbraucher optimiert werden. Durch eine erneute Messung der Zustände, welche die Norm ISO 14955-3 vorgibt, kann schließlich die tatsächlich eingesparte Energie gemessen werden. Zur Absicherung der Bearbeitungsqualität der Werkzeugmaschine wird ein genormtes Referenzbauteil (gemäß VDI 5211) auf der Werkzeugmaschine gefertigt. Anhand der üblichen Prüfung der Bearbeitungsqualität per Koordinatenmessmaschine kann abschließend auch der Einfluss der Optimierung auf die Bearbeitung beurteilt werden. Die Autoren bedanken sich abschließend bei der Sieglinde-Vollmer-Stiftung für die Unterstützung der fachlichen Arbeiten. (pk)

* Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena ist der Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover. Dr.-Ing. Henning Buhl leitet den Bereich Maschinen und Steuerungen am IFW und M. Sc. Dominic Fröhlich ist am IFW wissenschaftlicher Mitarbeiter.

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