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„Dabei verwenden sie deren Steuersignale, ihren durchschnittlichen Verbrauch sowie entsprechende Modelle. Diese tabellarisch und grafisch aufbereiteten Messergebnisse geben Entwicklern erstmals fundierte Daten an die Hand, um die Auslegung aller Verbraucher in Hinblick auf den Prozess zu überprüfen, die Programmierung mit Blick auf Energieeffizienz zu optimieren und eine Erfolgskontrolle durchzuführen“, führt Brühl weiter aus.
CNC ermöglicht „grüne Welle“
Durch die gleichzeitige Erfassung der Bewegungszeiten sei es dem Programmierer möglich, jederzeit die Auswirkungen auf die Zykluszeiten zu berücksichtigen. „Wie bei der grünen Welle im Straßenverkehr eröffnen Indramotion MTX cta und MTX ega die Möglichkeit, die Bewegungen verschiedener Antriebe miteinander zu verschleifen und zu parallelisieren und damit sowohl Energieverbrauch als auch Zykluszeiten zu reduzieren“, führt Brühl weiter aus.
Als Beispiel nennt Brühl eine spanende Werkzeugmaschine: Dort treten die größten Leistungsspitzen in der Regel beim Werkzeugwechsel auf. In dieser Phase bremst die Hauptspindel ab und die Vorschubachsen fahren im Eilgang zum Werkzeugübergabepunkt.
Nach dem Werkzeugwechsel beschleunigt die Spindel dann erneut auf die erforderliche Drehzahl und die Vorschubachsen gehen in die Ausgangsposition für die nachstehende Bearbeitung. Dort analysierten die Rexroth-Spezialisten mit Indramotion MTX cta und MTX ega den Ablauf und optimierten diesen.
Neue CNC kann Zeit und Energie einsparen
Sie verschliffen zunächst die an Werkzeugmaschinen üblichen Eilgangbewegungen innerhalb eines Werkzeugwechsels. Schließlich ersetzten sie sie vollständig durch Spline-Bewegungen. Die zeitliche Einsparung in diesem konkreten Beispiel lag laut Brühl nach der Optimierung bei rund 14% und der Energieverbrauch sank sogar um 15%.
Betriebe und ihre Produktionsanlagen entwickeln sich meist über längere Zeiträume hinweg. Häufig sind dort deshalb verschiedene Steuerungsgenerationen und unterschiedliche Steuerungstypen und -marken anzutreffen. Entsprechend vielfältig ist die eingesetzte Software.
Ein vernetzter Arbeitsablauf der Automatisierungs- und Steuerungstechnik kann dadurch behindert werden. Deshalb stellen diese heterogenen Steuerungssysteme – wie sie in den meisten Unternehmen vorzufinden sind – die Automatisierungs- und Steuerungstechniker vor Ort immer wieder vor große Herausforderungen.
Kommunikation für Industriesteuerungen
Durch die Zunahme der sich im Einsatz befindenden IEC-Steuerungen und den großen Marktanteil der 3S-Smart Software Solutions GmbH kommt es sehr häufig vor, dass zugleich Siemens- und Codesys-Steuerungen in einem Betrieb anzutreffen sind. Die IEC-Experten der 3S-Smart Software Solutions GmbH aus Kempten und die Softwarespezialisten der Deltalogic Automatisierungstechnik GmbH aus Schwäbisch Gmünd kooperieren deshalb mit dem Ziel eines gemeinsamen Kommunikationssystems für Industrie-Steuerungen.
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