Kein Geplänkel mehr! Minister fordern beschleunigten Aufbau der Wasserstoffwirtschaft

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Energieminister der Länder sehen in einer Forcierung des Hochlaufs der Wasserstoffwirtschaft einen Schlüssel, um Deutschland bis 2045 klimaneutral zu machen.

Bei der Ausweitung (oder überhaupt der Etablierung) einer Wasserstoffwirtschaft scheint es nach Ansicht der Politik durchaus Versäumnisse zu geben, die jetzt möglichst schnell aufzuholen sind. Lesen Sie ...(Bild: ©  AA+W - stock.adobe.com)
Bei der Ausweitung (oder überhaupt der Etablierung) einer Wasserstoffwirtschaft scheint es nach Ansicht der Politik durchaus Versäumnisse zu geben, die jetzt möglichst schnell aufzuholen sind. Lesen Sie ...
(Bild: © AA+W - stock.adobe.com)

Wasserstoff wird als alternativer Energieträger und Rohstoff immer wichtiger, sagte zumindest Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Wolfgang Blank (parteilos) zum Abschluss der dreitägigen Energieministerkonferenz in Stralsund. Die Ministerrunde sei sich einig, dass es mehr Regelungen geben müsse, die den Übergang zur Wasserstoffwirtschaft erleichterten. Und grüner Wasserstoff sei noch besser, denn er wird per Elektrolyse von Wasser mittels Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen. Doch was die Versorgung respektive die Gewinnung von Wasserstoff angeht, so stockt die Maschinerie in Deutschland offensichtlich. Es gilt demnach, zügig die erforderlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass vorhandene Hemmschuhe beiseite gezogen und Maßnahmen zur beschleunigten Wasserstoffwirtschaft getroffen werden, sonst droht erneut, dass Deutschland international ins Hintertreffen geraten kann.

Energiepolitik schluderte in Sachen Wasserstoff

Man spricht nicht zuletzt von einem gewissen Schlendrian in der Energiepolitik, die nicht nur die relativ neue Regierung um Friedrich Merz zu verantworten hat. So sei die Sache mit dem Wasserstoff im Prinzip noch im Arbeitsvorbereitungsmodus. Die Energieministerkonferenz steht nach eigenen Angaben aber fest hinter grünem Wasserstoff. Wichtig sei aber das Prinzip des „Grünen Leitmarkts“, bei dem es darum gehe, dass bei öffentlichen Einkäufen oder Aufträgen darauf geachtet werden müsse, dass wirklich grüner Wasserstoff zum Einsatz komme. Dadurch werde die Abnahme von Wasserstoff generiert. Auch müssten neue Gaskraftwerke immer auch für die Nutzung von Wasserstoff vorbereitet sein, um bei Bedarf schnell umgerüstet werden zu können, so eine weitere Forderung.

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