Unternehmensverkauf
Ein Praxisbeispiel zum Unternehmensverkauf in der Zerspanungsindustrie

Ein Gastbeitrag von Fabian Schmidt 5 min Lesedauer

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Am Beispiel von Atemag erklärt ein M&A-Experte, welche Faktoren über Erfolg oder Misserfolg beim Verkauf mittelständischer Unternehmen entscheiden.

Die Eigentümer von Atemag verkauften erfolgreich ihr Unternehmen an die Röko AB und zeigen, dass ein strukturierter Prozess möglich ist.(Bild:  Atemag)
Die Eigentümer von Atemag verkauften erfolgreich ihr Unternehmen an die Röko AB und zeigen, dass ein strukturierter Prozess möglich ist.
(Bild: Atemag)

Mit 28 Mitarbeitenden, die im kleinen Ort Hofstetten im Schwarzwald CNC-Aggregate entwickeln, montieren und warten, ist Atemag ein für den deutschen Mittelstand typisches Unternehmen. Nicht ganz gewöhnlich ist, dass Atemag nach dem Verkauf zum Portfolio eines an der Börse in Stockholm gelisteten „ewigen Eigentümers“ gehört. Wie es dazu kam – und was andere Unternehmer, die einen Ausstieg planen, beim Verkauf ihres Lebenswerkes bedenken sollten.

Die 2004 gegründete Atemag – bestehend aus der Atemag Aggregatetechnologie und Manufaktur AG sowie der MBH GmbH Metallverarbeitung – fertigt Hochleistungsaggregate und Zubehör für CNC-Maschinen. Die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens stellte die Eigentümer vor die Frage: Sind wir mit Blick auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens überhaupt noch die richtigen Partner? Eine für mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer nicht leichte, aber essenzielle Frage. Denn viel zu oft wird diese von Gründern und Unternehmenseigentümern zwar entschlossen bejaht, jedoch ohne die notwendige Reflexion.