gesponsertManuelle Fertigung  Ergonomie in der Produktion plus effiziente Intralogistik

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Durch ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und einen reibungslosen Materialfluss steigern Sie die Produktivität und schonen die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden. Erfahren Sie, wie Sie beide Bereiche meistern und perfekt kombinieren.

Mit Montagearbeitstischen und Bereitstellungswagen von item Industrietechnik verbinden Sie Ergonomie in der Produktion und Intralogistik besonders effizient. (Bild:  item)
Mit Montagearbeitstischen und Bereitstellungswagen von item Industrietechnik verbinden Sie Ergonomie in der Produktion und Intralogistik besonders effizient.
(Bild: item)

Ergonomische Arbeitsplätze sind ein entscheidender Hebel für die effiziente manuelle Produktion. Oft wird Ergonomie irrtümlicherweise mit vermeidbaren Kosten für Komfortlösungen verbunden. Tatsächlich ist sie integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Ansatzes zur Steigerung der Produktivität. Ergonomie und Effizienz stehen in einer engen Wechselbeziehung: Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze reduzieren die Belastung der Mitarbeitenden, steigern ihre Motivation und erhöhen die Leistungsfähigkeit. So tragen sie zu einem langfristigen Erhalt der Arbeitskraft bei. Gleichzeitig sollten manuelle Arbeitsplätze nicht isoliert betrachtet werden: Wenn Sie zusätzlich den innerbetrieblichen Materialtransport optimieren, erhöht sich die Produktivität weiter.

Sie kennen die Ergonomie-Grundlagen bereits und stehen vor dem nächsten Schritt? Erfahren Sie im Leitfaden von item, wie Sie ergonomische Prinzipien konkret umsetzen:

Darum sind höhenverstellbare Arbeitstische so wichtig

In der manuellen Produktion ist der Einsatz höhenverstellbarer Arbeitstische ein fester Bestandteil von Ergonomie-Maßnahmen. Zum einen ermöglichen sie den Wechsel zwischen sitzender und stehender Tätigkeit. So beugen Sie Verspannungen vor, die bei längerer Arbeit in derselben Position häufig auftreten. Zum anderen bieten höhenverstellbare Tische den Vorteil, dass sie schnell an individuelle körperliche Anforderungen angepasst werden können. So tragen sie zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden bei.

Das ergonomische item Arbeitsplatzsystem ist mit leistungsstarken Elektromotoren ausgestattet, die eine schnelle Höhenverstellung ermöglichen. Zusätzlich lassen sich verschiedene Höheneinstellungen speichern und z.B. beim Schichtwechsel direkt abrufen. Nach einer kurzen Einführung können Mitarbeitende eigenständig die für sie optimale Einstellung wählen und bei Bedarf anpassen. Die Größe, Traglast und Ausstattung des Tisches sollten Sie auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Prozesses abstimmen. Achten Sie darauf, Materialien zu wählen, die Blendungen durch Reflexionen vermeiden und angenehme Temperaturen beim Körperkontakt gewährleisten. Im item Arbeitsplatz-Konfigurator können Sie Ihren Arbeitstisch schnell und einfach online planen. 

Arbeitsstühle für Ergonomie in der Produktion

Die Qualität des Arbeitsstuhls ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Ergonomie in der Produktion. Ein ergonomischer Stuhl schränkt den Bewegungsspielraum nicht ein, sondern fördert dynamisches Sitzen – also häufige Positions- und Haltungswechsel. Damit beugen Sie einseitigen Belastungen und übermäßiger Beanspruchung bestimmter Muskelgruppen vor. Die synchrone Bewegung von Sitzfläche und Rückenlehne macht es möglich. Optimal ist eine leicht nach vorn geneigte, drehbare Sitzfläche. Eine verstellbare Neigung und Höhe der Rückenlehne mit justierbarem Gegendruck sorgen jederzeit für eine optimale Arbeitshaltung.

Für den industriellen Einsatz sollten ergonomische Arbeitsstühle über gebremste Rollen verfügen. Counterstühle mit erhöhter Sitzposition sind idealerweise mit Rollen ausgestattet, die unter Last blockieren. So wird das Risiko von Arbeitsunfällen minimiert, ohne die Mobilität einzuschränken. Im Idealfall können Sie die Einstellmöglichkeiten im Sitzen intuitiv nutzen. Ein individuell anpassbarer Arbeitsstuhl schont gezielt den Rücken. Daneben sollte er über leicht zu reinigende Sitz- und Rückenpolster verfügen, die resistent gegen Schmierstoffe oder Reinigungsmittel sind und eine hohe Lebensdauer aufweisen.

Bedeutung des Greifraums für ergonomische Arbeitsplatzgestaltung 

Jeder Mensch ist einzigartig und hat somit einen individuellen Greifraum am Arbeitsplatz. Damit ist er ein anschauliches Beispiel für Ergonomie in der Produktion. Der Greifraum bezeichnet den Bereich, in dem eine Person alle Stellen vertikal und horizontal mit den Händen erreichen kann, ohne ihre Sitz- oder Stehposition zu verlassen. Aufgrund unterschiedlicher Körpermaße und Anforderungen variiert dieser Greifraum von Person zu Person. Mit einem modularen und flexiblen Arbeitsplatzsystem können Sie diese individuellen Unterschiede optimal berücksichtigen.

Der Greifraum besteht aus drei Bereichen:

  • Einhandzone: Hier sollten Sie häufig benötigte Materialien und Werkzeuge platzieren, um unnötige Körperdrehungen zu vermeiden.

  • Erweiterte Einhandzone: Dieser Bereich ist für seltener benötigte Gegenstände vorgesehen. Er kann Bereiche außerhalb des Arbeitstisches umfassen, z.B. durch den Einsatz mobiler, höhenverstellbarer Bereitstellungswagen.

  • Beidhandzone: Direkt vor dem Mitarbeitenden gelegen, dient sie der wertschöpfenden Tätigkeit und bietet optimale Sichtbedingungen.

Schwenkarme mit idealerweise drei Gelenken zur Material- und Werkzeugbereitstellung ermöglichen individuelle Anpassungen. Diese Flexibilität führt zu verkürzten Zugriffszeiten und körperlicher Entlastung. Passende Beleuchtung zählt ebenfalls zur ergonomischen Gestaltung des Montagearbeitsplatzes. In einem Spezialbeitrag erfahren Sie mehr über ergonomische Beleuchtung.

So gehen Ergonomie und Intralogistik Hand in Hand

Das Zusammenspiel von Intralogistik und Arbeitsplatzgestaltung ist ein Aspekt, der leicht aus dem Blick gerät. Wenn  beide Bereiche aufeinander abgestimmt sind, trägt das zur Optimierung der Wertschöpfungskette bei. So müssen Mitarbeitende nicht ihre wertschöpfenden Tätigkeiten unterbrechen, um z.B. Material aus dem Lager zu holen. Das Konzept der ergologistik® kombiniert ergonomische Arbeitsplatzgestaltung mit effizienter Intralogistik, um Arbeitsprozesse zu optimieren und die Produktivität zu steigern. Hierbei werden Material- und Werkstückbestände sowie Versorgungswege vom Wareneingang bis zum Warenausgang perfekt aufeinander abgestimmt. Der Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zwischen innerbetrieblichem Transport und der Materialübergabe an den Arbeitsplatz sowie dem Weitertransport von Leergut vom Arbeitsplatz.

Speziell gestaltete Transportwagen mit FIFO-Funktion (FIFO = First In, First Out) sind für den nahtlosen Materialfluss ideal. Die fahrbaren Regale werden rückseitig in den Arbeitstisch integriert. Dadurch steht das Material direkt im Greifraum der Mitarbeitenden bereit, wo es bearbeitet werden kann. FIFO-Regale bieten den Vorteil, dass sie außerhalb des Hauptprozesses befüllt und an der Entnahmestelle leicht ausgetauscht werden können. Auf diese Weise lassen sich Rüstzeiten erheblich reduzieren. Als Ergänzung lassen sich Materialwagen einsetzen, deren Größe und Ausstattung an die spezifischen Anforderungen Ihrer Produktion angepasst werden. Diese Wagen können Sie flexibel mit Regalen, Schubladen und Behältern ausstatten. Materialwagen mit modularem Aufbau wie die item SystemMobile bieten eine große Auswahl an Ausführungen sowie Gestellgrößen und -höhen. Daher bieten sie die perfekte Basis für eine flexible Anpassung an verschiedenste Prozesse und Produktionsumgebungen.

Lean Production hebt die Prozessoptimierung in der Intralogistik auf ein neues Level. Lernen Sie im Leitfaden, wie Sie die schlanke Produktion in Ihrem Unternehmen einführen und langfristig etablieren:

Material flexibel und effizient transportieren

Für einen effizienten Warenfluss ohne unnötige Wege beim Materialnachschub bieten sich Förderbänder an. Diese lassen sich direkt an den Arbeitsplatz anbinden, um Material automatisch zu- oder abzuführen. Dabei sollten Sie die Geschwindigkeit des Förderbandes an den individuellen Arbeitsprozess anpassen. Eine Motor-Getriebe-Kombination erleichtert Ihnen die Anpassung der Förderstrecke für unterschiedliche Geschwindigkeitsanforderungen.

Hängender Transport ist für nicht eigenstabile Materialien wie Leitungen, Schläuche oder andere flexible Komponenten besonders geeignet. Das item Hängefördersystem ermöglicht eine effiziente Bereitstellung von leichtem oder sperrigem Transportgut für die Weiterverarbeitung. Eine leichte Neigung der Laufschienen gewährleistet die automatische Weiterleitung, indem Materialien und Werkstücke durch ihr bloßes Eigengewicht zum Entnahmepunkt transportiert werden. Integrieren Sie das item Hängefördersystem flexibel in Transportwagen und Gestelle. Ob Materialwagen, Transportbänder oder Rollenbahnen: Im item Engineeringtool konstruieren Sie Ihr individuelles Projekt einfach per Drag-and-Drop im Browser.

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