Stanzwerkzeuge Erodieren oder Fräsen – Auf die Präzision kommts an...
Erodieren oder Fräsen? Das ist für ein Stanzunternehmen keine Frage der Ehre sondern der Anforderung. Und so setzt man beide Prozesse ein, um auf spezifisch-effizientem Weg zu besten Stanzwerkzeugen und -prozessen zu kommen. Gut, wenn man dann einen Lösungsanbieter an der Hand hat, der beide Fertigungsverfahren bedient.
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Und so stehen bei der Leicht + Müller Stanztechnik GmbH & Co. KG in Remchingen neueste Mikron HSC Fräsmaschinen sowie Agie-Charmilles Erodiermaschinen, die Topmarken von GF Machining Solutions. Aber das ist noch nicht alles. „Wir haben bei unseren Fertigungsprozessen genormte Prozessschritte, um im Rahmen des Qualitätsmanagements und im Sinne höchster Reproduziergenauigkeit immer zum besten Ergebnis zu kommen. Aber die sind nicht in Stein gemeißelt“, betont Alexander Leicht, einer der Geschäftsführer beim High Tech Stanzunternehmen Leicht + Müller und unter anderem für Controlling verantwortlich. „Wenn beim Nach- oder Neukalkulieren ein anderer Prozess besser ist als der genormte, dann können sich die Festlegungen schon mal ändern“, so Leicht.
Auch neue, verbesserte Maschinen können einen Verfahrenswechsel bedingen. Marco Müller, ebenfalls Geschäftsführer, lobt die Frästechnik: "Mit den neuen Mikron HSC Fräsmaschinen von GF Machining Solutions lassen sich manche Teile für unsere Präzisionswerkzeuge in mindestens gleicher Qualität, aber wesentlich schneller und kostengünstiger herstellen als mit dem Senkerodieren."
Keine Frästextur erkennbar
So steht seit 2013 mit einer Mikron HSM 400 LP eine Highspeed-Fräsmaschine der neuesten Generation als drittes Fräszentrum von GF Machining Solutions in Remchingen. Das begeistert auch den Leiter der Fräsabteilung, Matthias Fuchs. "Es ist erstaunlich, welche Oberflächenqualität wir mit dem Fräsen hinbekommen." Mit teilweise diamantbeschichteten Fräswerkzeugen von unvorstellbar kleinem 0,1 mm Durchmesser werden mit bis zu 42.000 min-1 Konturen in Stempel für die Hochleistungswerkzeuge gefräst. Mit derart hergestellten Prägeelementen aus Hartmetall werden dann beispielsweise bei Pins mit flexibler Einpresszone, Radien angeprägt, die für das Bestücken in Leiterplattenbohrungen notwendig sind. "Wenn man sich die Dimensionen vor Augen führt, in denen wir da arbeiten, dann bekommt man eine Vorstellung von den Präzisionsanforderungen", bemerkt Müller.
Jede Linearachse wird gekühlt
Die Mikron Maschine war sehr schnell erste Wahl in Remchingen, schließlich ist GF Machining Solutions ja kein Unbekannter im Haus. „Die Geschäftsbeziehung besteht nun seit fast 30 Jahren, erzählt Alfred Lirsch, Verkaufsingenieur von GF Machining Solutions. Die Mikron HSM 400 LP ist als dreiachsiges vertikales Hochgeschwindigkeitsbearbeitungszentrum ausgelegt auf höchste Präzision und Oberflächenqualität. Dafür sorgt vor allem auch der lineare Direktantrieb (LP = Linear Performance), der die Achsen und schnell und hochpräzise an die gewünschten Positionen bringt. Damit dies auch bei hohen Achsvorschüben über längere Zeiträume und der damit verbundenen Wärmeentwicklung so bleibt, verfügt die Mikron HSM LP Reihe über ein ausgeklügeltes Kühlmanagement. So ist jede Linearachse mit eigenem Kreislauf flüssigkeitsgekühlt. Das sorgt dafür, dass die Wärme konsequent aus der Maschine abgeführt und nicht weiter verteilt wird. „Die Summe all der Maßnahmen führt zu einer geometrischen Stabilität, die eine extrem hohe Wiederholgenauigkeit der Bewegungsführung sicherstellt“, betont Lirsch. Darüber hinaus sorgt die monolithische Konstruktion der Maschine zusammen mit dem Maschinensockel aus Mineralguss und der stabilen Portalkonstruktion für eine hervorragende Dämpfung. Das wirkt sich positiv auf die Oberflächenqualität aus. „Man erkennt praktisch keine Frästextur auf den Werkstücken", bestätigt Fuchs.
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