Klebstoffe Erster dualhärtender Hochtemperatur-Strukturklebstoff für E-Mobilität

Quelle: Pressemitteilung von Delo 2 min Lesedauer

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Delo hat den ersten dualhärtenden Hochtemperatur-Klebstoff für Elektromotoren entwickelt. Er ist etwa für die Magnetverklebung und segmentierte Magnete konzipiert.

Delo präsentiert den ersten dualhärtenden Strukturklebstoff, der auch bei hohen Temperaturen noch relativ feste Verbindungen garantiert. Er soll vor allem für den Bau von Elektromotoren attraktiv sein. Hier erklärt der Hersteller, was für Vorteile das für Motorenhersteller bringt.(Bild:  Delo)
Delo präsentiert den ersten dualhärtenden Strukturklebstoff, der auch bei hohen Temperaturen noch relativ feste Verbindungen garantiert. Er soll vor allem für den Bau von Elektromotoren attraktiv sein. Hier erklärt der Hersteller, was für Vorteile das für Motorenhersteller bringt.
(Bild: Delo)

Angesichts der zunehmenden Produktion von Elektrofahrzeugen seien zuverlässige Klebstoffe für das Verkleben von Elektromotoren sowie effiziente Produktionsverfahren, die die steigende Nachfrage befriedigen könnten, von entscheidender Bedeutung. Mit Delo-Dualbond HT2990 kann man laut Hersteller diese Herausforderungen meistern. Es ist außerdem der erste hochtemperaturbeständige Strukturklebstoff, der mit Licht fixiert werden kann, wie Delo betont. Dieser zusätzliche Aushärtungsschritt helfe den Herstellern von Elektromotoren, ihre Montageprozesse zu beschleunigen und so die Effizienz der Produktion zu steigern, denn die Lichtfixierung wird, wie es weiter heißt, in 5 bis 10 Sekunden erreicht.

Das sind die Vorteile des neuen Delo-Strukturklebers

Bei der Magnetverklebung sei Wärme zwar für die vollständige Aushärtung des Klebstoffs erforderlich, durch die nun mögliche Lichtfixierung entstehe aber eine bereits ausgehärtete äußere Schicht. Diese sorgt dafür, dass alles an seinem Platz bleibt und auch der Klebstoff nicht nach außen oder auf die Motorlaminierung laufen kann, wie Delo erklärt. Beim Stapeln von Magneten, das Wirbelstromverluste vermeidet, lässt sich damit auch die gewünschte Schichtdicke durch die zusätzliche Lichtfixierung erreichen, ohne dass die Magnete mit einer Vorrichtung im Ofen in der gewünschten Position gehalten werden müssen.

Die Endaushärtung im Ofen dauere dann 30 Minuten bei 150 °C oder 60 Minuten bei 130 °C. Gebe es bei der Fertigung ohnehin eine Wärmeeinwirkung, etwa durch Warmschrumpfen, könne die bei Hochtemperatur-Klebstoffen bisher erforderliche separate Warmhärtung übersprungen werden. Und per Induktionshärtung gibt es auch noch eine zusätzliche Warmhärtungsalternative, merkt Delo an.

Auch bei hohen Temperaturen noch gut verbunden

Bei Raumtemperatur erreicht Delo-Dualbond HT2990 auf Stahl eine Druckscherfestigkeit von bis zu 70 Megapascal. Bisherige Standardprodukte im Hochleistungsbereich kamen höchstens auf 45 Megapascal, betont der Hersteller. Außerdem hat der Klebstoff eine hohe Glasübergangstemperatur von 165 °C. Bei einer relativ hohen Temperatur von 180 °C ist seine Zugscherfestigkeit immer noch 7 Megapascal, wenn er auf Aluminium appliziert ist. Das entspricht immerhin einer Spannung von 70 Kilogramm pro Quadratzentimeter, was eine sehr belastbare Verbindung darstellt.

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