Aufrüstungsmilliarden EU-Kommission stärkt Ukraine und Verteidigung mit Milliarden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wie jetzt bekannt wurde, will die EU-Kommission rund 1,5 Milliarden Euro unter anderem für die Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie zur Verfügung stellen ...

Eine neue Entscheidung der EU-Kommission wird auch die Soldaten in der Ukraine freuen. Denn eine große Summe wird nun dafür bereitgestellt, die Ukraine mit Rüstungsgütern weiter zu untersützen, aber auch die EU selbst verteidigungstechnisch auf Vordermann zu bringen ...(Bild:  D. Boschkowitsch)
Eine neue Entscheidung der EU-Kommission wird auch die Soldaten in der Ukraine freuen. Denn eine große Summe wird nun dafür bereitgestellt, die Ukraine mit Rüstungsgütern weiter zu untersützen, aber auch die EU selbst verteidigungstechnisch auf Vordermann zu bringen ...
(Bild: D. Boschkowitsch)

Die 1,5 Milliarden Euro, die von der Europäischen Kommission jetzt losgetreten werden, soll insbesondere dem Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland sowie der Aufrüstung in der EU selbst zugutekommen. Die Zuschüsse für 2026 und 2027 werden in Kürze öffentlich ausgeschrieben. So sollen in die Produktion wichtiger militärischer Komponenten (wie Drohnenabwehrsysteme, Raketen und Munition) allein etwa 700 Millionen Euro fließen. Davon sind 260 Millionen Euro für Rüstungsprojekte vorgesehen, die Produktionskapazitäten in Europa und der Ukraine gleichzeitig stärken sollen. Weitere Mittel sind laut Mitteilung für die gemeinsame Beschaffung von Verteidigungsgütern durch mehrere EU-Staaten sowie Verteidigungsprojekte von gemeinsamem Interesse vorgesehen.

Regel sichern, dass nur die richtigen vom Geld profitieren

Gemeint sind etwa Luft- und Raketenabwehrsysteme, die so einem breiteren Teil der EU zugutekommen, um so auch Norwegen und eben der Ukraine offenstehen werden. Kleinere Start-ups im Verteidigungsbereich sollen mit dem Ende des vergangenen Jahres vereinbarten Programm zudem mit 100 Millionen Euro gefördert werden. Um aber auch zu garantieren, dass vor allem Unternehmen aus EU-Staaten von diesem vielen Geld profitieren, sehen die Regeln der Kommission vor, dass bei geförderten Rüstungsindustrievorhaben nur in sehr begrenztem Rahmen Bauteile aus Partnerstaaten wie beispielsweise den USA bezogen werden dürfen.

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