Erste Reaktion Peking warnt EU vor unfairem Protektionismus wegen Huawei & Co.

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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China hat die Pläne der Europäischen Union respektive der EU Kommission, umstrittene Anbieter von Netzwerktechnik in EU-Staaten verbieten zu können, scharf kritisiert

Die EU Kommission will in Zukunft verhindern, dass angeblich dubiose Netzwerktechnik eingesetzt wird. Man blickt da etwa auf die chinesischen Anbieter Huawei und ZTE. Das stößt in Peking nun aber mehr als sauer auf ...(Bild:  Jing Po)
Die EU Kommission will in Zukunft verhindern, dass angeblich dubiose Netzwerktechnik eingesetzt wird. Man blickt da etwa auf die chinesischen Anbieter Huawei und ZTE. Das stößt in Peking nun aber mehr als sauer auf ...
(Bild: Jing Po)

Seit Jahren empfiehlt Brüssel den Mitgliedstaaten, Technik von Huawei und ZTE aus Sicherheitsgründen nicht in Mobilfunknetzen zu verwenden. Die EU Kommission will nun Maßnahmen in die Wegen leiten, durch die man zweifelhafte Anbieter von Netzwerktechnik vorab ausschließen kann. Peking droht nun mit Konsequenzen, wenn das kommt. Die Begründung: Ohne Beweise Unternehmen davon abzuhalten, am Markt teilzunehmen, verletzt die Regeln des fairen Wettbewerbs und ist für Peking offensichtlicher Protektionismus, wie Chinas Außenamtssprecher Guo Jiakun kommentierte. Brüssel ignoriere demnach, dass chinesische Firmen sichere und qualitativ hochwertige Produkte anböten. Die Volksrepublik sei ernsthaft besorgt, wie Guo weiter ausführte. China fordert die EU deshalb auf, diesen falschen Weg des Protektionismus zu verlassen, weil sonst nicht näher genannte, notwendige Maßnahmen ergriffen werden, um die Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen zu schützen.

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